Weißenstein will nach vorne, Töplitsch denkt an die Zukunft!

Wer über den SK Weißenstein-Evonik spricht, muss im selben Atemzug auch den SV Töplitsch/Kellerberg in seine Gedanken einbeziehen. Obwohl die Spielgemeinschaft der beiden Vereine formal diese Saison endete, sind sie auf sportlicher Ebene nach wie vor eng miteinander verwebt. Als Dreh- & Angelpunkt erweist sich dabei Martin Walder, sportlicher Leiter beider Vereine in Personalunion.

 

„Wir wollten uns beide neu aufstellen“, erzählt Walder im Ligaportal-Interview, „die abgebrochene Corona-Saison war sportlich nicht zufriedenstellend.“ In der Tat lag die damalige Spielgemeinschaft mit 6 Punkten bei Saisonabbruch abgeschlagen am Tabellenende. Also entschlossen sich beide Vereine zur Rolle rückwärts, ohne die erworbenen Synergieeffekte zu gefährden.

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Martin Walder leitet die sportlichen Geschicke von Weißenstein und Töplitsch. Foto: KK


Arrivierte nach Weißenstein, Youngster zu Töplitsch

Die neue, alte Zweigleisigkeit mündete in die Aufwertung der U17 als neue Kampfmannschaft von Töplitsch. „Als Challenge-Team hätte diese Truppe nur eine Handvoll Spiele bekommen“, erläutert Martin Walder die Motive, „das ist eine gut gewachsene, in sich geschlossene Truppe, die das in der Entwicklung bremsen würde.“

Im Herbst steckte Töplitsch allerdings noch viele Niederlagen ein, eroberte nur 4 Punkte. Ergebnisorientierter Zweckfußball steht aber nicht im Fokus von Töplitsch, wie Walder erklärt: „Die spielen immer gut mit, es fehlen halt noch die Körper. Die Burschen tauchten auch nach einer 1:7-Schraube gegen Arnoldstein fast vollzählig beim nächsten Training auf, diese Einstellung ist mir wichtiger als gute Resultate.“

Weißenstein performte zu Saisonbeginn nur mäßig, lediglich 2 Zähler standen nach 7 Runden auf der Habenseite. „Wir haben dann mit Trainer Emanuel Kaus gesprochen und einiges umgestellt. Dann lief es zufriedenstellen.“ In der Tat holte die Elf in den letzten 7 Herbstrunden satte 15 Punkte, darunter drei im Derby gegen Töplitsch (4:1) und drei gegen Landskron (2:1). „Der Sieg machte uns besonders stolz, Landskron zog da einige junge Unterligaspieler für die 1b ab und dennoch blieben die Punkte bei uns!“, so Walder über das bisherige Saisonhighlight.

Einstelliger Tabellenplatz für Weißenstein, Entwicklung für Töplitsch

Den Aufwärtstrend der letzten Runden will Walder in das Frühjahr mitnehmen: „Ein einstelliger Tabellenplatz ist das ausgegebene Ziel!“. Ein Unterfangen, das die Drautaler ohne Adis Garanovic in Angriff nehmen, der bosnische Offensivmann wechselte zu Seeboden. Dafür kamen Daniel Maier (Afritz) und vor allem Ex-Profi Mario Steiner (Radenthein), der nicht genug vom runden Leder bekommen will.

Für Töplitsch-Trainer Christian Leitner gibt es keine sportlichen Vorgaben. Er darf fortan auf Cedric Smykowsi (Deutschland) bauen, der zwar im Herbst bereits mittrainierte, aber zu spät für eine KFV-Meldung beim Klub andockte. Entwicklung und die Formung eines mittelfristig schlagkräftigen Teams steht im Vordergrund. 

Wann es los geht, weiß zur Stunde aufgrund der COVID-Lage noch niemand, der Sportchef wünscht sich allerdings „mindestens 6 Wochen Vorbereitungszeit, um die Burschen ordentlich vorbereitet in die Spiele schicken zu können, auch im Hinblick der Verletzungsprävention.“

Nicht nur der Kalender auch, der Nachwuchs bereitet dem Sportchef Kopfzerbrechen: „Wir wissen wirklich noch nicht, ob alle Kinder und Jugendlichen nach dem Lockdown wieder zurückkehren. Wir können es nur hoffen.“

Sanierung der Töplitscher Kabine

Nach einem Wasserschaden wurde die Töplitscher Kabine zum Sanierungsfall, während der Pandemie verlief die Renovierung eher schleppend. Martin Walder hofft auf neuen Schwung nach den Wahlen: „Das wäre eine tolle Sache, wenn hier wieder Bewegung reinkommt!“

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