Kantersieg für St. Urban

Im Kellerduell der 13. Runde in der 2. Klasse C standen sich der SV St. Urban und ATUS Hüttenberg gegenüber. Beide Mannschaften hätten einen Sieg dringend nötig gehabt, aber nur einer konnte am Ende als Gewinner vom Platz gehen und das war St. Urban, die einen 7:0 Kantersieg feiern konnten. Spieler des Tages war wohl Christopher Buttazoni, der gleich vier Mal einnetzte.

 

Wenn die Fans des SV St. Urban gewusst hätten, dass sie einen solchen Torreigen zu sehen bekommen werden, dann wären wohl mehr als die 50 Fußballbegeisterten auf den Sportplatz in St. Urban gekommen. Die Hüttenberger, die in dieser Saison bereits 82 Gegentreffer einstecken mussten, hatten auch diesmal nichts zu lachen.

Traumstart der Heimelf

Die Elf von Trainer Stefan Kogler legte dann auch noch einen Traumstart hin, denn das Spiel war nur eine Minute alt, da konnte man schon über die Führung jubeln als Juri Gebhard den Ball im Tor versenken konnte. In der restlichen ersten Spielhälfte geigte vor allem ein Spieler von St. Urban und zwar Christopher Buttazoni, der einen lupenreinen Hattrick zustande brachte, denn er reihte sich in den Minuten 14, 25 und 33 in die Liste der Torschützen ein. Somit stand es 4:0 für die Heimischen und mit diesem klaren Zwischenstand ging man auch in die Pause.

Torreigen auch in Halbzeit zwei

Auch nach Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Gebhard Wulz ging es in der selben Tonart weiter wie in den ersten 45 Minuten. Der Tabellenletzte aus Hüttenberg hatte nicht den Funken einer Chance und so war es wieder der SV Himmelberg, der jubelte. Christopher Wadl war der Erste, der in der zweiten Halbzeit traf, zu ihm gesellten sich, zum vierten Mal an diesem Nachmittag, Christopher Buttazoni in Minute 67 und in der 81. Minute stellte Bernhard Wastl den 7:0 Endstand her. 

Stefan Kogler (Trainer SV St. Urban): "Ich muss sagen, dass wir die Partie klar dominiert haben, der Gegner war einfach eine Klasse schlechter als wir, noch dazu haben wir viele Chancen vergeben. Wir hätten also durchaus zweistellig gewinnen können."

Hermann Ofner (Sektionsleiter ATUS Hüttenberg): "Bei uns ist zurzeit der Wurm drin, die Personalsituation ist nicht die Beste und wir haben eine Krise nach der anderen zu bewältigen. Den Jungen fehlt noch die Konstanz und die erfahrenen Spieler können teilweise physisch nicht mehr mithalten in dieser Liga."

von Almut Smoliner

 

 

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