Wietersdorf-Trainer Michael Gmainer: "Glück und Pech lagen knapp beieinander"

Die WSG Wietersdorf aus der 2. Klasse C lag zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs an der achten Tabellenstelle und damit im hinteren Mittelfeld. Deshalb war es für die Wietersdorfer aus sportlicher Sicht egal, dass man nicht mehr weiterspielen konnte, auch wenn man das natürlich gerne getan hätte. Man weiß aber natürlich auch, dass der Abbruch sowohl Verlierer als auch Gewinner kannte, denn die Aufstiegskandidaten - teilweise wurde schon für die höhere Spielklasse geplant - standen dann am Ende geschockt mit leeren Händen da. 

"Hätten gerne weitergespielt"

"Die WSG hätte lieber weitergespielt, aber es ist wie es ist, bei der Geschichte waren wir alle nur Passagiere! Pech für die Vereine die aufsteigen wollten, Glück für die, die gegen den Abstieg gekämpft haben", sagt Michael Gmainer, der neue Trainer der WSG Wietersdorf.

Kein zweiter Lockdown

"Keinen zweiten Lockdown", wünscht sich Gmainer von der Bundesregierung, sollte es nochmals zu einer erhöhten Infektionszahl kommen. "Es muss ein anderer Weg gefunden werden!"

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Foto (Sobe): Wietersdorf-Coach Michael Gmainer hofft, dass es bald wieder losgeht!

Klarheit muss geschaffen werden

"Ich denke was wir vor allem benötigen, ist Klarheit wann und wie es weitergeht mit dem Amateur-Fussball. Finanzielle Unterstützung kann natürlich auch nicht schaden", erklärt der Coach und ergänzt: "Wir würden einen Start Anfang August begrüßen! Wenn 50.000 in Wien dicht an dicht demonstrieren können, dann können sich wohl auch 150 bis 200 Leute auf einem großen Areal wie einem Fussballplatz einfinden", sagt Michael Gmainer und drückt damit aus, was sich wohl viele denken.

Vorbereitung läuft, Kader wurde erweitert

"Wir bereiten uns so gut es geht jetzt schon auf die neue Saison vor, wann immer die beginnt. Wir haben mit Lukas Freidl von den Treibach Juniors und Marcel Krenbucher aus Kraig den Kader verstärkt- Dazu haben wir einige Nachwuchsspieler wir in den Kader der Kampfmannschaft hochgezogen und wollen diese weiterentwickeln", freut sich Gmainer.

Zum Thema Profifußball sagt Michael Gmainer abschließend: "Besser Geisterspiele als gar kein Fussball, aber Dauerlösung ist das natürlich keine. Der Fussball lebt von Emotionen, Fans und Stimmung im Stadion!"

 

ligaportal.at wünscht allen Vereinsmitgliedern, Fußballfans und deren Familien in dieser Situation alles erdenklich Gute. Vielen Dank, dass ihr unserem Portal treu bleibt. 

 

 

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