Für Martin Kaiser von der SG Krumpendorf/Pörtschach gehen einige Wünsche in Erfüllung

Auch bei der SG Krumpendorf/Pörtschach aus der 2. Klasse C scharrt man bereits mit den Hufen, denn die (Zwangs-) Pause fühlt sich schon wie eine halbe Ewigkeit an. Noch vor den gestern verkündeten Erleichterungen im Sportbereich wünschte sich der sportliche Leiter und Obmann Martin Kaiser einige Dinge und anscheinend wurde er von Sportminister Kogler erhört. Ab 1. Juli darf wieder mit Körperkontakt trainiert werden und einem Saisonstart Anfang/Mitte August steht nichts mehr im Wege.   

Sieger und Verlierer

"Für einige passt der Abbruch, für einige nicht. Mir persönlich tut der SC Sörg leid, da sie ja schon einen Megavorsprung gehabt haben! Man kann es in diesem Punkt aber nicht allen recht machen, aber Gesundheit geht nun einmal vor. Für uns hat es keine sportlich relevanten Auswirkungen, da wir nichts mit dem Aufstieg zu tun gehabt hätten", bringt es Martin Kaiser auf den Punkt.

Keine leeren Versprechungen

"Das versprochene Förderungen auch endlich zu Auszahlung kommen und es nicht leere Versprechungen bleiben – wie es von Seiten der Politik immer wieder gemacht wird", ist wohl die kleinste Forderung der Sportvereine, die man an die Regierung haben darf. "Die Freigabe zum normalen Fußballtraining ab sofort und die Freigabe für den Spielbetrieb ab Anfang August wären meinen weiteren Wünsche." Diese beiden Wünsche wurden bereits wahr und Martin Kaiser darf sich freuen. 

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Foto (Sobe): Einige Wünsche gingen für Martin Kaiser bereits in Erfüllung

Wünsche an den Kärntner Fußballverband

"Als Entlastung sehen würde ich, die Kosten für den KFV für die Zeit der Pandemie zu erlassen. Das Go für normales Training und Spielbetrieb. Wenn man die ganze Entwicklung sieht, kann es nur heißen „ es geht Anfang August los“. Aber nur mit Zuschauern! In der Kultur sind auch ab 1. Juli Outdoor 750 Zuseher erlaubt. Also was hindert uns dann zurück in den Fußballalltag im Amateurbereich zu kommen", meinte Kaiser noch vor den bereits ausgesprochenen Erleichterungen.

100%ige Planungsicherheit muss her

"Noch agieren wir abwartend, da ja noch nicht klar ist, wann der Beginn der Meisterschaft ist. Wir trainieren zwar jetzt seit Juni wieder, aber wie soll man planen, wenn man 85% von den Einnahmen von Spielen und Veranstaltungen abhängig ist und jetzt keine Einnahmen hat aber trotzdem Fixkosten für das Vereinshaus da sind. Es fehlt die Planungssicherheit. Aber ich will jetzt nicht alles schwarzmalen, irgendwie geht es immer weiter!! Nur WIE bzw. in welchen Rahmen ist die große Frage", hofft Martin Kaiser auf schnelle Entscheidungen.

Emotionen fehlen

"Teilweise sahen wir bei den Geisterspielen tolle Spiele. Aber ohne Publikum im Stadion wirkt das einfach langweilig! Ich habe schon einige Spiele im TV geschaut, aber auch öfter ausgeschalten, weil die Emotionen des Publikums fehlen. Das ist was einfach zum Fußball gehört. Nur ein Beispiel: CUP Finale in unserem Stadion - 30000 Plätze und vor leeren Rängen. Bei Belegung jedes dritten Sitzplatzes wären 10000 möglich gewesen. Dann wären wenigstens ein paar Emotionen im Stadion gewesen", schließt Martin Kaiser ab.

 

 

 

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