Winterkönig St. Urban hofft auf ein COVID-Wunder!

Die meisten Punkte (37 von 39), die wenigsten (0) Niederlagen, den geteilten Torschützenkönig (Rok Pirc, 20) und die wenigsten Gegentreffer. Der SV Naturstein Kogler St. Urban führt fast jede Statistik der 2. Klasse C an, lediglich bei den erzielten Treffern liegt Moosburg knapp vorne. Für das Frühjahr sind die Kicker von der Simonhöhe gerüstet- sofern überhaupt gespielt wird, woran “Mr. SV St. Urban”, Stefan Kogler, erhebliche Zweifel hegt.


Es läuft besser als geplant


Eigentlich wollte St. Urban diese Saison nicht auf Gedeih und Verderb auf den Aufstieg losgehen, der Saisonverlauf spielte aber in die Karten und Trainer (zugleich auch Obmann) Stefan Kogler bewies bei seinen Neuzugängen ein glückliches Händchen, Aljaz Tot erwies sich als der gesuchte 10er, der der Angriffsmaschinerie das nötige Unterfutter gab. Das Topspiel in Moosburg gewann St. Urban nicht mit seiner 1er-Panier, die Ausfälle wurden im Gipfeltreffen aber gut kompensiert, man kehrte mit einem 2:1 im Gepäck wieder heim.

St. Urban blieb mit einer Ausnahme im Herbst aber von schweren Verletzungen verschont, der zum Leistungsträger avancierte Youngster Rene Presinell verletzte sich beim einzigen Punkteverlust in Techelsberg und kehrte erst im Meisterschaftsfinish wieder retour.

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St. Urban mit Trainer Stefan Kogler (ganz li. hinten) holte im Herbst 37 von 39 möglichen Punkten. Foto KK


”Ein Meisterschaftsbetrieb wäre ein Wunder”

St. Urban liegt vor dem Frühjahr sechs Punkte vor Verfolger Moosburg, die hervorragende Ausgangsposition wird angenommen, die Ziele neu gesteckt: “Wir sind topmotiviert, haben eine gute Stimmung und ja, wir wollen aufsteigen, haben die Ziele nach oben geschraubt”, erzählt Stefan Kogler, der im Nachsatz aber seine erheblichen Zweifel bezüglich der Machbarkeit vom Spielbetrieb einräumt: “Alles unter 5-6 Wochen Vorbereitung wäre fahrlässig und wenn wir auf die steigenden Corona-Zahlen schauen, wäre eine Zulassung des Spielbetriebs mit Zuschauern ein Wunder.” Sollte gespielt werden, sind Philipp & Christoph Ebner (beide Himmelberg und nicht verwandt) neu an Bord.


”Wer wird diese englischen Wochen pfeifen?” Refs & Leihverträge als Baustellen

St. Urban argwöhnt, dass ein Durchpeitschen der Meisterschaft mit englischen Wochen nicht zu Ende gedacht wurde. Kogler erwähnt in diesem Zusammenhang die Erfahrungen vom Herbst, wo “wir praktisch nie zwei Schiedsrichter zur Verfügung hatten.” Wer pfeift diese englischen Wochen also? “Es wird darauf hinauslaufen, dass die Nachholspiele alle im selben Zeitfenster angesetzt werden, also ich sehe da kein Licht.” Davon abgesehen lässt der Spielplan lt. Kogler dann keine Nachholspiel zu: “Es wird gewiss wieder Unwetter und wohl auch den einen oder anderen Corona-Fall wie im Herbst geben. Spielverschiebungen sind aber nicht möglich.”

Kogler wäre also nicht überrascht, wenn die Meisterschaft abgebrochen wird. “Sollte in den Juli hinein gespielt werden, muss der KFV zusätzlich das Problem der Leihverträge lösen, die enden nämlich am 30. Juni”, weist der Trainer auf eine zusätzliche Baustelle hin. Unabhängig von den kommenden Ereignissen im Frühjahr will St. Urban “die Mannschaft weiter entwickeln, ohne dabei finanzielle Abenteuer einzugehen.”

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