Vereinsbetreuer werden

Beim TSV Preitenegg will man die Herbstform konservieren und die Saison sportlich zu Ende bringen

Beim TSV Preitenegg, dem Herbstmeister der 2. Klasse C, herrscht derzeit kollektive Zufriedenheit. Mit der neuen Ligenkonstruktion ist man mehr als zufrieden, denn durch die viel weniger direkten Begegnungen als in den letzten Jahren wurde die Meisterschaft viel spannender und da nimmt man dann auch die etwas mehr zurückgelegten Kilometer gerne in Kauf. Am Ende der Saison will man natürlich ganz oben stehen und man hofft, dass die Meisterschaft regulär zu Ende gespielt werden kann.

Drittes Jahr in Folge vorne dabei

"Mit der Herbstsaion bin ich natürlich sehr zufrieden. Wir haben es ein drittes Mal geschafft sehr konkurrenzfähig zu bleiben", sagt Christoph Eneo, Trainer des TSV Preitenegg und ergänzt: "In einer für uns komplett neuen Liga mit großteils neuen Mannschaften haben wir unsere Sache sehr gut gemacht. Ich möchte auch kurz hinzufügen, dass diese Liga ein absoluter Gewinn war, da es einfach sehr viel spannender und lukrativer ist nicht vier Mal gegen gleiche Teams zu spielen. Daher sind uns auch die zurückgelegten Mehrkilometer völlig egal."

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Foto (TSV Preitenegg): Nach dem 6:0-Derbysieg gegen Frantschach wurde ausgiebig gefeiert

Freundschaften als großer Trumpf

"Die Stimmung im Verein ist wirklich hervorragend. Die Spieler sind auch abseits vom Platz miteinander gut befreundet und der Umgang mit der Vereinsführung und den ehrenamtlichen Gönnern ist respektvoll und freundschaftlich. Auch damit lässt sich ein wenig unsere Tabellensituation erklären", sagt der Trainer.

Noch nichts Konkretes am Transfersektor

"Abgänge sind mir keine bekannt und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass den Verein jemand verlassen möchte. Wir sind an einer Verstärkung dran, da gilt es nur mehr Details zu klären und möglicherweise rückt eine Backupposition wie sie es im Herbst war, im Frühjahr wieder vollkommen in den Kader", sagt Eneo und fügt hinzu: "Ansonsten ist noch Zeit, gezielt auf der Suche sind wir aber nicht. Namen möchte ich keine preisgeben, da noch nichts zu 100% fixiert ist."

So gut wie kein Handlungsbedarf

"Im Grunde genommen gibt es auf keiner Position wirklichen Handlungsbedarf, da unser Kader gut aufgestellt ist. Meine Spieler sind in der Lage auf mehreren Positionen zu spielen. Vielleicht ergibt sich eine Zweier-Position am Torhütersektor. Da haben wir zwei in den eigenen Reihen, jedoch sind beide beruflich eingeschränkt und haben auch im Herbst beide Nachwuchs bekommen. Mit Gesprächen werden wir hoffentlich eine gute Lösung finden."

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Foto (Sobe): Spielertrainer Christoph Eneo kann auf einen tollen Herbst seiner Mannschaft zurückblicken

Ein Verletzter - sonst alles an Bord

"Leider hat sich Mitte Oktober unser Sorgenkind Manuel Gressenberger im Training einen Kreuzbandriss ohne Fremdeinwirkung zugezogen. Er hat eine super Vorbereitung mitgemacht, sich dann zum Meisterschaftsstart wieder einen Bänderriss zugezogen, sich zurückgekämpft und leider Gottes im Training erneut schwer verletzt. Er wird jetzt schnellstmöglich gesund werden und im Herbst wird entschieden, ob er es nochmal versucht oder seine von vielen Verletzungen überschattete Karriere im jungen Alter beenden muss. Anonsten sollte zum Trainingsstart der gesamte Kader bereit sein und dann hoffe ich auf ein verletzungsfreies Frühjahr".

Herbstform mitnehmen

"Wir wollen weiterhin von Spiel zu Spiel schauen. Es beginnt ja gleich mit einen richtigen Kräftemessen zum Frühjahrsbeginn, da sind wir natürlich bestrebt die Herbstform so mitzunehmen. Wir hoffen, dass wir uns am Ende belohnen werden und das Ziel - der Meistertitel - lässt sich natürlich nach einem so sensationellen Herbst nicht leugnen.  Wir sind aber gut beraten in jedem Spiel alles zu geben, niemanden zu unterschätzen und dann hoffe ich, dass wir unseren Tabellenplatz vom Herbst verteidigen können", gibt sich Christoph Eneo optimistisch und kämpferisch.

Entscheidung am grünen Rasen

"Wir möchten die Saison natürlich am grünen Untergrund zu Ende bringen. Vor zwei Jahren sind wir schon einmal zum Handkuss gekommen. Ob die Saison abgebrochen wird oder nicht, lässt sich schwer vorhersagen. Wir hoffen halt auf einen fairen Ausgang am Platz. Mehr will, kann und darf ich zu diesen Thema nicht preisgeben."

Abschreiben darf man keinen

"Die größten Konkurrenten im Meisterschaftskampf werden aller Voraussicht nach Sörg und Weitensfeld sein. Aber auch Straßburg darf man natürlich noch nicht abschreiben und sogar den KAC Juniors würde ich noch Außenseiterchancen geben. Wir schauen von Spiel zu Spiel und hoffen, dass wir die Position vom Herbst weiterhin bis zum Schlus verteidigen können", schließt Christoph Eneo motiviert und positiv gestimmt ab.