Wietersdorf siegt dank spätem Tor in Gurk

In der neunten Runde der 2. Klasse C stand am Samstagnachmittag das Spiel zwischen der SV Union Gurk und der WSG Wietersdorf auf dem Programm. Für beide Teams ging es in diesem Spiel darum den Anschluss zu halten. Gurk holte aus den bisherigen Spielen erst sechs Zähler und kämpfte um den Anschluss zum Tabellenmittelfeld. Die Gäste aus Wietersdorf hatten es etwas komfortabler, trotzdem waren drei Punkte notwendig um den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. Dank eines späten Tores ging der Sieg diesmal an Wietersdorf.

 Ein Ausschluss, keine Tore

Das Spiel begann für Wietersdorf fast nach Wunsch. Bereits in den ersten fünf Spielminute bekam man einen Elfmeter zugesprochen und hatte die Riesenchance auf die Führung. Doch der Torhüter der Gurker konnte den Strafstoß parieren und es blieb bei 0:0. In den folgenden 40 Spielminuten entwickelte sich auf dem kleinen Gurker Platz eine offene Partie in der es Hin und Her ging und wo es Chancen hüben wie drüben gab. Doch allesamt wurden ausgelassen und somit ging es mit einem 0:0 zum Pausentee. Einer fehlte dabei jedoch schon, denn in der 30. Spielminute zückte Schiedsrichter Meschnark die Rote Karte und stellte Filip Skoflek vom Platz. Eine sehr harte Entscheidung, wie Trainer Salbrechter befand.

Spätes Tor bringt zehn Wietersdorfern den Sieg

In der zweiten Hälfte war die Partie weiterhin offen. Obwohl die Gäste mit einem Spieler weniger auf dem Feld waren, war davon nicht viel zu merken. Wie im ersten Durchgang fanden auch im Zweiten beide Teams Chancen vor. Maximilian Hermanig brachte dann in der 67. Spielminute die Gäste mit 1:0 in Führung. Er brachte einen Freistoß aufs Tor, bei dem sich der ansonsten stark präsentierende Heinz Geier im Gurker Tor ein wenig verschätzte und somit der Ball den Weg ins Tor fand. Die Führung hielt jedoch nicht lange. Bereits in der 72. Spielminute gelang der Union Gurk durch Michael Felsberger der Ausgleichstreffer. Wietersdorf machte danach trotz eines Mannes weniger das Spiel und kam zu weiteren Chancen. Es dauerte allerdings bis zur 88. Spielminute bis der nächste Treffer gelang. Markus Kopeinig verwertete einen Querpass von Rabensteiner zum 1:2. In der Schlussphase stellten sich die Gäste hinten rein und brachten die knappe Führung über die Ziellinie.

 

Jörg Salbrechter (Trainer WSG Wietersdorf): "Nach der sehr harten Roten Karte mussten wir umstellen und konnten nur mehr mit einem Stürmer weiterspielen. Trotz Unterzahl konnten wir die Partie offen gestalten und am Ende den Sieg mitnehmen."

 

Die Besten: Heinz Geier (Torwart) bzw. Maximilian Hermanig (Mittelfeld), Luca Lausegger (Verteidiger), Andreas Pichler (Verteidiger)

 

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