Straßburg kann sich in Techelsberg durchsetzen - insgesamt gab es vier Rote Karten!

Zum Abschluss der neunten Runde der 2. Klasse C kam es am Sonntag zur Begegnung zwischen dem ASKÖ Techelsberg und den SV Straßburg. Die Gäste aus Straßburg waren vor diesem Spiel leicht zu favorisieren. Lag man doch auf dem zweiten Tabellenplatz und konnte diesen mit einem Sieg zum Einen absichern und zum Anderen konnte man den Rückstand auf Spitzenreiter Sörg in Grenzen halten. Techelsberg wollte die Punkte natürlich nicht kampflos hergeben und es winkte ein Sprung in der Tabelle in die obere Hälfte. Am Ende sahen die Zuseher in Techelsberg eine Partie mit viel Zündstoff.

 Starker Beginn von Straßburg

Die Gäste aus Straßburg kamen gut in die Partie und übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Es dauerte auch nicht lange, bis man die ersten Chancen vorfand, jedoch ließ man diese vorerst aus. Techelsberg tat sich schwer in die Partie zu kommen und so war das 0:1 in der 19. Spielminute nur eine Frage der Zeit gewesen. Mit einer guten Kombination spielten die Straßburger ihren Außenverteidiger Johannes Landsmann frei, der zur Führung einnetzen konnte. In der Folge konnte man bis zur 35. Spielminute auf 3:0 davon ziehen. Zuerst schaffte man durch gutes Pressing einen frühen Ballgewinn und Kevin Sturm konnte nach Flanke einnetzen. Dann war es in der 35. Spielminute Martin Leitgeb, der nach schöner Kombination auf 0:3 stellte. Es schien, als hätte Straßburg alles unter Kontrolle, doch in der 38. Spielminute musste man nach einem harten Elfmeter das 1:3 hinnehmen. Torschütze für Techelsberg? Na klar, Manuel Voraberger.

Hitzige Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel bekam zuerst in der 61. Spielminute Adrian Tscharnuter vom ASKÖ Techelsberg die Rote Karte wegen Torraub. Danach machte Felix Schmölzer nach Lochpass souverän das 1:4. (Minute 72). Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Daran änderte auch der zweite Treffer von Manuel Voraberger in der 75. Spielminute nichts mehr. Dennoch sollte es in der Schlussphase heiß hergehen. Nach einem vermeintlichen Foul an Christoph Feichter blieb ein Pfiff aus, der Verteidiger flog, nahm den Ball in die Hände und es entstand ein Kampf mit Manuel Voraberger um den Ball. Der Stürmer versuchte vermehrte dem Verteidiger, der sich dagegen wehrte, den Ball aus den Händen zu treten. Da auch Straßburg Torhüter Mehmed Dzindiz in dieser Szene Mätzchen machen wollte, schickte der Unparteiische kurzerhand alle drei Beteiligten Heißläufer mit Rot frühzeitig zur Abkühlung unter die Dusche. Es blieb beim Endstand von 2:4, auch weil Techelsberg in der heißen Schlussphase noch eine gute Chance vergab.

 

Jakob Leitgeb (Obmann SV Straßburg): "Wir hatten die Partie eigentlich immer im Griff. Zum Schluss hätte ein Pfiff eine hektische Schlussphase verhindert. Der Stürmer der Techelsberger hat unserern Verteidiger gefoult. Der Pfiff blieb aus und unser Verteidiger nahm den Ball in die Hand und es entstand ein Kampf um den Ball. Was unser Torwart gemacht kann ich nicht genau sagen, aber irgendwas wird schon gewesen sein. Diese drei Roten Karten hätten alle nicht passieren müssen, wenn der Schiedsrichter das klare Foul an unserem Verteidiger gegeben hätte."

 

Die Besten: Manuel Voraberger (Stürmer) bzw. Johannes Landsmann (Verteidiger), Benjamin Reibnegger (Mittelfeld), Martin Leitgeb (Stürmer)

 

 

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