Irre Partie zwischen Himmelberg und KSK Wörthersee

Die zweite Runde der 2. Klasse C brachte das Spiel zwischen dem SV Himmelberg und der SG KSK Wörthersee/ATUS Pörtschach mit sich. Die Hausherren holten in der ersten Runde ein Remis und wollten nun mit einem Heimsieg das Punktekonto weiter aufstocken. Die Gäste reisten allerdings mit einem Sieg im Gepäck an und waren darum bemüht weitere drei Punkte aus Himmelberg zu entführen. Am Ende entwickelte sich eine äußerst kuriose Partie mit einem 1:6 Endstand.

Ausgeglichene erste Hälfte

Himmelberg kam gut in dieses Spiel, stand kompakt und wollte den Gästen das Leben so schwer wie möglich machen. Der Plan sollte vorerst aufgehen, Krumpendorf tat sich schwer ins Spiel zu kommen und den Hausherren gelang sogar der Führungstreffer. Nach 23 Spielminuten war es Andreas Warmuth, der zum 1:0 traf. Der Treffer war allerdings nicht unumstritten. Der Gästetrainer ortete ein Foulspiel am Torwart. Schiedsrichter Piuk, der in diesem Spiel noch öfters im Mittelpunkt stehen sollte sah es allerdings anders. Die Gäste steckte in der Folge aber nicht auf und kämpften sich noch vor der Pause zum Ausgleich. Nach einem Freistoß in der Nähe der Cornerfahne war Stefan Perack in der Mitte zur Stelle und traf zum 1:1 Pausenstand.

Ausschlüsse und Tore am Fließband

Nach dem Seitenwechsel Krumpendorf gut aus der Kabine und drehte das Spiel per Elfmeter durch Andreas Hartl. Bernhard Wastl sah im Zuge dieser Szene die Rote Karte wegen Torraub. Himmelberg schmiss danach das Spiel praktisch weg. Immer wieder zeigte man sich Disziplinlos und intervenierte permanent bei Schiedsrichter Piuk. Dieser ließ sich die dauernde Meckerei der Hausherren nicht gefallen und schickte folglich Christoph Ebner, Andreas Warmuth, Jorbi Vathi sowie Trainer Alexander Biedermann mit Gelb/Rot vom Platz. Somit musste man das Spiel mit nur mehr sieben Feldspielern und ohne Trainer beenden. Die Gäste ließen sich davon nicht anstecken, blieben ruhig und nutzten die Selbstschwächung der Hausherren eiskalt aus und feierten am Ende einen klaren 1:6 Auswärtssieg. Torschützen waren Pascal Pirker, Julian Pichler, Ammar Kabaklija sowie Stefan Pereck mit seinem zweiten Treffer.

 

Martin Kaiser, Trainer SG KSK Wörthersee/ATUS Pörtschach: "In Himmelberg ist es immer schwer zu spielen, aber heute haben sie sich das Leben selber schwer gemacht. Sicherlich waren manche Entscheidungen fragwürdig, doch durch die ständige Meckerei haben sie sich keinen Gefallen getan. Der Sieg heute war verdient, aber sicher nicht in dieser Höhe, wenn wir elf gegen elf weitergespielt hätten. Auf dem 6:1 brauchen wir uns nichts einbilden."

 

Beste Spieler: keiner


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Gewinner der Runde

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