Weitensfeld präsentiert sich stark und verpasst KSK Wörthersee einen Dämpfer

In der 13. Runde der 2. Klasse C stand am Samstag das Spiel zwischen dem SV Weitensfeld/Zweinitz und der SG KSK Wörthersee/ATUS Pörtschach mit sich. Weitensfeld spielte bisher eine sehr ordentliche Saison, hat er drei Spiele verloren und hatte somit in diesem Spiel die Chance, mit einem Sieg sich in der Tabelle an die Gäste heranzupirschen. Die Seekicker sind allerdings mit anderen Ambitionen nach Weitensfeld gekommen. Mit einem Sieg im Gurktal wollte man weiterhin Druck auf das Führungstrio machen und sich damit zeitgleich weiterhin kleine Aufstiegschancen offen halten. 

 Pausenführung gegen Spielverlauf

Weitensfeld konnte bereits in der vierten Minuten nach einem Konter durch Torjäger Adrian Schindler in Führung gehen. In der Folge waren es dann aber vorerst die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten. Die Kicker vom Wörthersee hatten klar mehr Spielanteile, doch Weitensfeld verteidigte gut. Chancen waren bei den Hausherren dadurch im ersten Durchgang, abgesehen vom Führungstreffer, Mangelware. Die Krumpendorfer schafften es hingegen doch das eine oder andere Mal die gute Defensive der Gurktaler zu knacken, doch die daraus resultierenden Chancen machte der Keeper der Hausherren zunichte. Damit konnte Weitensfeld einen knappen 1:0 Vorsprung in die Kabine retten.

Beste zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel traten die Hausherren mit der Führung im Rücken ganz anders auf. Weitensfeld hatte nun alles im Griff und dirigierte das Spielgeschehen. Nach gut einer Stunde trat zum zweiten Mal an diesem Nachmittag Adrian Schindler in Erscheinung. Der Goalgetter besorgte das 2:0. Von den Gästen aus Klagenfurt kam im zweiten Durchgang nicht mehr viel, Torchancen konnten sie überhaupt keine mehr verzeichnen. Weitensfeld hingegen spielte groß auf und baute die Führung weiter aus. Johannes Stromberger schoss in der 70. Spielminute einen Freistoß aus 18 Metern bei der Mauer vorbei ins Tor zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte eine Viertelstunde vor Schluss Philipp Prodinger. Nach einem Freistoß von Strebitzer war er an der richtigen Stelle und staubte zum 4:0 Endstand ab. 

 

Florian Steger, CO-Trainer SV Weitensfeld: "Wir haben heute die beste zweite Hälfte in dieser Saison gespielt. In der ersten Hälfte war KSK noch etwas besser, in der zweiten Hälfte spielten allerdings wir richtig drauf los. Wir hätten noch mehr Tore erzielen können und hatten alles im Griff."

 

Die Besten: Elias Zarre (VT), Johannes Stromberger (MF), Adrian Schindler (ST) bzw. keiner