Keine Tore im Spitzenspiel zwischen St. Urban und Launsdorf

In der 22. Runde der 2. Klasse D kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenmannschaften des SV St. Urban und des SC Launsdorf. 300 Zuschauer wollten sich diesen Kracher nicht entgehen lassen, sahen dann aber leider eine torlose Partie ohne Sieger. So bleibt der Titelkampf in dieser Klasse weiter extrem spannend, auch wenn St. Urban (ein Spiel weniger ausgetragen) die etwas besseren Karten hat.

Ausgeglichenens Spiel

Die Partie begann recht ausgeglichen mit sicheren Defensivreihen, wobei Launsdorf hier optisch vielleicht mehr Spielanteile hatte. Ebenso wurde ihnen etwa nach 35 Minuten auch ein Tor aberkannt, dem ein Foul vorausgegangen war.

Zwei Ausschlüsse

Die zweite Hälfte begann gleich turbulent mit einer roten Karte für Lukas Maier nach Foul als letzter Mann (St. Urban). Launsdorf kam noch zu einem Aluminiumtreffer durch Aicher, den Nachschuss parierte Tormann Moser. Zum Schluss gab es noch eine rote Karte für Thomas Schmied nach einer Provokation. Im Großen und Ganzen eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für Launsdorf, wobei die starken Defensivreihen für ein Remis sprachen.

Stefan Kogler, Obmann St. Urban:  "Im Endeffekt für uns ein gewonnener Punkt, denn wir sind noch immer in der Pole-Position. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen- mit wenigen Chancen beiderseits- auch in Punkto Ballbesitz. Leider begann die zweite Hälfte dann mit einer harten roten Karte, wo wir uns kurze Zeit auch schwer getan haben. Launsdorf kam dann auch noch zu einem Aluminiumtreffer, wurde stärker, da uns die Kräfte ausgingen. Im Großen und Ganzen aber ein gerechtes Unentschieden."

Philip Aicher, sportlicher Leiter Launsdorf:  "Wir sind mit dem Punkt natürlich überhaupt nicht zufrieden, denn für uns ist das so wie eine Niederlage, da St. Urban auch ein Spiel weniger hat. Wir waren spielerisch sicherlich die bessere Mannschaft und aufgrund der Chancenauswertung ist das Unentschieden sicherlich unglücklich. Mit dem Ausschluss für St. Urban wurde es für uns aber leider nicht einfacher. Sie ließen sich fallen, agierten mit Wadl als Konterstürmer, der uns trotzdem noch Probleme bereitete."

Die Besten: Moser (TM), Fresenberger (RMF) bzw. Oraze (LVT) 

 

 

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