Damen des SV Spittal gewinnen erstes Relegationsspiel gegen Sturm Graz II

Die Damenmannschaft des SV Spittal steht möglicherweise vor einem ganz großen Triumph. In der Relegation um den Ausftieg in die 2. Frauen Bundesliga konnte die von Trainer Hubert Bründler gecoachte Mannschaft einen sensationellen 1:00 Heimsieg feiern und hat nun gute Karten auch das Rückspiel in Graz, welches am kommenden Samstag über die Bühne geht, zu gewinnen. Wie auch immer dieses Spiel endet, das sehr junge Spittaler Team hat sich bestens präsentiert und in diesem Jahr eine gewaltige Entwicklung an den Tag gelegt.

Spittal ersatzgeschwächt

Die Damen des SV Spittal gingen mit gedämpfter Erwartungshaltung in das Heimspiel gegen Sturm Graz II. Neben den verletzten Spielerinnen Laura Santer und Lena Thalmann fehlten auch noch Julia Christöphl und Vicki Lederer, die noch zu jung für diesen Bewerb sind. Trotzdem nahm Spittal in diesem Spiel sofort das Heft in die Hand, lief sich aber lange Zeit in der gegnerischen Abwehr fest oder scheiterte an der ausgezeichneten Torfrau der Gäste, Vanessa Gritzner, übrigens eine Spielerin aus Mühldorf. Knapp vor dem Pausenpfiff war es dann aber soweit. Nach einem sehenswerten Angriff über mehrere Stationen war Irena Dorfer nicht mehr zu halten und schoss zum 1:0 für Spittal ein. Das war auch gelichzeitig der Pausenstand.

Damen SV Spittal

Ausgeglichene zweite Hälfte

In der zweiten Halbzeit wurden die Gäste aus Graz immer stärker, doch die gut stehende Abwehrreihe des SV Spittal konnte nicht durchbrochen werden. In der Schlussphase hatte Spittal sogar noch einige Chancen die Führung auszubauen, doch es blieb bis zum Schlusspfiff beim knappen 1:0 Heimsieg der Bründler Elf. Im Rückspiel wird Sturm Graz zwar alles versuchen, doch der Sieg und noch dazu ohne Gegentor (Auswärtstorregel) lässt die Spittalerinnen hoffnungsvoll nach oben blicken.

Hubert Bründler, Trainer der SV Spittal Damen: "Ein ausgezeichnetes Damenfußballspiel beider Mannschaften, in dem wir am Ende sicher verdient als Sieger vom Platz gingen. Jetzt ist im Rückspiel alles möglich."

Foto: Sobe

 

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