Minimalziel Klassenerhalt: Köttmannsdorf muss den Weg aus der Krise finden

Der ASKÖ Köttmannsdorf erlebte eine so wohl nicht zu erwartende "Horror-Hinrunde" und überwintert als 14. der Tabelle der Kärntnerliga nur einen Platz vor den Abstiegsrängen. Klar, dass da die Alarmglocken läuteten und man den Klassenerhalt als Minimalziel ausgerufen hat. Man muss also auf einen guten Saisonstart hoffen, denn je länger man sich in der hinteren Region aufhält, desto enger wird der Kampf gegen den Abstieg auch werden. 

Arger Dämpfer nach Super-Saison

"Wir sind mit der Hinrunde überhaupt nicht zufrieden, weil wir uns nach der letzten überragenden Saison mehr erwartet haben", bringt es Rudi Perz, der Trainer des ASKÖ Köttmannsdorf gleich messerscharf auf den Punkt. In der Saison 18/19 belegte Köttmannsdorf den tollen vierten Platz in der Endabrechnung. Mit einem derartigen Absturz hat also wohl niemand, auch nicht die Gegner, gerechnet.

Lichtblick am Ende

"Dass wir uns in der letzten Runde mit einem Sieg gegen Kraig vom letzten Platz weggekämpft haben und auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern können, ist wohl das einzige Highlight, welches es im Herbst gab", sagt der Trainer.

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Foto (Sobe): Christopher Sallinger (li.) im Zweikampf mit Marco Müller (Maria Saal)

Klassenerhalt als Minimalziel

"Wir müssen im Frühjahr mehr Tore erzielen, die Stabilität in der Defensive halten und natürlich so viele Punkte machen, dass wir spätestens Ende Mai auf einem Nichtabstiegsplatz liegen und gerettet sind", gibt es für Rudi Perz nur eine Marschrichtung.

Bis jetzt ein Zu- und ein Abgang

Zugang: Striednig Patrick (Kraig)

Abgang: Krijan Toni (?)

Vorbereitung

"Von 20. - 23.Februar begeben wir uns auf Trainingslager nach Porec und wollen uns da gezielt auf die Aufgaben im Frühjahr vorbereiten", schließt Rudi Perz ab.

innerkrems

 

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