Spittal will den freigewordenen Platz in der Regionalliga Mitte einnehmen

Nach dem Rückzug des ATSV Wolfsberg aus der Regionalliga Mitte plant nun der Kärntner Traditionsklub SV Spittal/Drau ein Comeback in Österreichs dritthöchste Liga. Vorstand und sportliche Leitung stellten in den vergangenen Tagen die Weichen und auch Trainer Rudi Schönherr sowie die Mannschaft sind bereit den Schritt zu wagen: Heute hat der SV Spittal beim Kärntner Fußballverband offiziell um jenen Platz in der Regionalliga Mitte angesucht, der durch den Rückzug des ATSV Wolfsberg frei geworden ist.

Infrastruktur passt

SV Spittal Obmann Gerald Gadnik: „Wir erfüllen sämtliche Voraussetzungen angefangen von der Infrastruktur bis hin zur Nachwuchsarbeit. Vor allem aber sehen wir die Chance, in Österreichs dritthöchster Liga spielen zu können, auch als Auftrag für den gesamten Oberkärntner Fußball.“ Für den Fall, dass der SV Spittal den frei gewordenen Platz in der Regionalliga Mitte erhält, wird im Hintergrund bereits an einer Mannschaft „gebastelt“, die auch eine realistische Chance hat, sich in der Liga zu halten.

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Foto (SV Spittal): Trainer Rudi Schönherr müsste eine komplett neue Mannschaft aufbauen

Spieler müssten her

Das bestätigt auch SV Spittal Präsident David Tschikof: „Wir werden alles daran setzen, um eine gute Figur in der Regionalliga abzugeben. Die Mannschaft rund um unsere Jungen Wilden soll punktuell ergänzt werden.“Derzeit steht der SV Spittal in Gesprächen mit einer Reihe von Top-Verstärkungen, konkrete Namen will man noch nicht nennen. Den Weg der „Jungen Wilden“ wird der SV Spittal aber auch in Zukunft konsequent fortsetzen. Ein SVS-Spieler will den möglichen Aufstieg in die Regionalliga nicht mitgehen: Stürmer Daniel Urbas (25) wechselt auf eigenen Wunsch hinunter in die 1. Klasse zum FC Lurnfeld.

Zum Jubiläum in der Regionalliga?

Für den SV Spittal, der in der Saison 2021/22 sein 100 Jahre Jubiläum feiert, wäre es ein lang ersehntes Comeback auf der überregionalen Fußballbühne: In der Saison 1984/85 spielte der Klub in der Bundesliga, insgesamt 16 Jahre in Österreichs zweithöchster Liga und von 1999 bis 2009 in der Regionalliga Mitte. Heute zählt der SV Spittal auch aufgrund seiner Nachwuchsarbeit mit mehr als 200 Jugendlichen zu einem der wichtigsten Ausbildungsklubs des Landes.

Entscheiden will der Kärntner Fußballverband die Besetzung des freien Platzes in der Regionalliga am 15. Juni. Sollten sich mehrere Teams aus der Kärntnerliga für den Platz bewerben, würde jener Verein den Vorzug erhalten, der in der Tabelle der abgebrochenen Meisterschaft vorangelegen ist. Der SV Spittal nimmt in dieser Tabelle den 10. Rang ein 
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