Auswärts hui - zuhause pfui! Der SAK muss im Frühjahr die eklatante Heimschwäche ablegen

Der SAK Klagenfurt überwintert an der guten sechsten Stelle der Tabelle der Kärntnerliga und eigentlich könnte man damit auch recht zufrieden sein. Da aber bei besserer Punkteausbeute auf heimischem Platz sogar ein weitaus besserer Rang möglich gewesen wäre, ist Goran Lucic, der Trainer des SAK, natürlich nicht ganz zufrieden. Im Frühjahr will der SAK also seine Heimschwäche ablegen und bei den ganz vorderen Teams anklopfen.     

Zu geringe Ausbeute

"Wir waren im Herbst bei 11 der 14 Spiele die bessere Mannschaft, machten uns aber oft das Leben selbst schwer und vor allem erzielten wir zu wenig Tore", blickt Goran Lucic sehr kritsch zurück und fügt hinzu: "Wir hatten 44 hochkarätige Chancen und elf Stangenschüsse. Und das bei "nur" 22 erzielten Tore. Das ist dann einfach zu wenig."

Heimschwäche als größtes Manko

"Ich kann es nicht erklären, aber wir liegen in der Auswärtstabelle an der ersten Stelle und zuhause mit nur zwei Siegen aus sechs Spielen nur an der zwölften Stelle", erklärt der Trainer. "Daran müssen wir unbedingt arbeiten, dann könnte es im Frühjahr sicher noch einiges weiter nach oben gehen."

Sobe A112500

Foto (Sobe): Daniel Camber (vorne) erzielte im Herst sechs der 22 SAK-Tore

Corona gut überstanden

"Wir waren in der Hinrunde mit Hinsicht auf die Coronasituation sehr diszipliniert und hatten da auch keine Verdachtsfälle. Die Trainingsbeteiligung war sehr gut, nur die Slowenen konnten dann öfter nicht zum Training kommen. Im Großen und Ganzen sind wir auch ohne gröbere Verletzungen durch den Herbst gekommen", sagt Lucic.

Offensivkraft gesucht

"Es gibt Gespräche über den einen oder anderen neuen Spieler. Es ist aber sehr schwierig hier etwas zu planen, da man ja gar nicht weiß, ob es überhaupt losgeht. Wenn wir einen neuen Spieler holen, muss er aber zu 100% zur SAK-Familie passen, denn das Teamgefüge darf in der derzeitigen Situation nicht beeinträchtigt werden", antwortet Lucic auf die Frage nach Kaderveränderungen.

bannerdabringer

"Vorne anklopfen"

"Unsere Ziele sind klar definiert. Wir wollen uns spielerisch weiter verbessern, an unserer Chancenverwertung arbeiten, zuhause mehr Punkte machen und bei den vorderen Teams anklopfen. In erster Linie hoffen wir aber einmal, dass wir alle gesund bleiben und die Meisterschaft überhaupt gespielt werden kann", schließt Goran Lucic zuversichtlich ab. 
  

Der SAK Klagenfurt und ligaportal.at wünschen ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr!

 

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?