ATSV Wolfsberg hofft zum 100er auf Spiele und eine würdige Feier

Der ASCO ATSV Wolfsberg kam im Herbst auf nur 11 Spiele und liegt damit nach der freiwilligen Rückkehr in die Kärntner Liga im Mittelfeld. Die Lavanttaler können die Herbstsaison bei vier ausstehenden Begegnungen nicht abschließend analysieren, es wird viel von den Nachtragsspielen abhängen. Sofern sie noch gespielt werden, ganz unvorstellbar ist es für den immer noch regierenden KFV-Cupholder nicht. Jedenfalls soll “zwischen Juni und September” der Festakt “100 Jahre ATSV” nachgeholt- und zusätzlich ein Jubiläumsturnier gespielt werden.

 

Umbruch im Herbst

ATSV Wolfsberg holte mit Peter Kienleitner einen neuen Trainer für den freiwilligen Rückkehrer in die Kärntner Liga und der erfahrene Coach bekam einen “Auftrag”, sollte gleich einmal sechs U17-Spieler in den Kampfmannschaftskader integrieren . Der Coach ließ in der Vorbereitung eifrig testen, ganz gelang der Start der neu formierten Elf jedoch nicht. Ab September stimmte aber die Punkteausbeute, Mitte Oktober war die Saison aufgrund von Coronaerkrankungen bei den Gegnern bereits vorbei. Vier Spiele vom Herbst stehen noch aus.

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Der ATSV Wolfsberg (in Weiß gegen Ferlach) bangt um Spielbetrieb & um die Festaktivitäten zum Jubiläum Foto: SOBE

Highlight ÖFB-Cup gegen St.. Pölten

In der “Corona-Saison” 20/21 haben unüblicherweise die Proficlubs das Heimrecht, außer ein Amateurverein zeigt sich geneigt, die umfassenden COVID-Auflagen für den Cup zu erfüllen. ATSV-Chef Otto Wegscheider erinnert sich an anstrengende Tage: “Das war für uns als kleiner Verein schon ein großer Kraftakt. Aber wir haben alles auf Punkt und Beistrich erledigt und darauf sind wir schon ein bisschen stolz.”

Sportlich gab es gegen den Bundesligisten zwar nichts zu holen, eine Stunde lang hielt der ATSV aber das Spiel resultatsmäßig offen und Alexander Kienleitner durfte sich im Finish als Torschütze feiern lassen-, Endstand 1:3

”Wir haben noch Hoffnung und könnten auch unter der Woche spielen”

Auf das Frühjahr angesprochen, hat Otto Wegscheider die Hoffnung noch nicht vollends begraben: “Es müsste allerdings mit dem Training spätestens in 14 Tagen losgehen und 5 Wochen Kontakttraining sind wir den Spielern schuldig um Verletzungen zu vermeiden.” Die dann zwingenden englischen Wochen kann er aus Vereinssicht leisten: “Wir haben da bereits die Erfahrungen aus der RLM, wo wir ebenfalls oft am Freitag zeitig nach Oberösterreich fahren mussten.” Eher bereitet ihm die dann fällige Verschiebung der Meisterschaft in den Juli Kopfschmerzen, “da muss vom Verband was kommen, das uns allen Rechtssicherheit gibt. Weil die Saison ist lt. Bestimmungen ja bekanntlich am 30. Juni vorbei.” Sollte gespielt werden können, verstärken Lovro Plimon (St. Michael/L.) &  Daniel Schrammel (St. Michael/Bl.) die Truppe von Peter Kienleitner. Adnan Shabani wechselt dafür für zum Nachbarn aus St. Michael.

Unglückliche 90%-Regel

”Wir haben großes Verständnis für Vereine wie Lendorf oder St.. Michael, die sich um den Klassenerhalt sorgen, Lendorf zudem wie wir mit vier Spielen weniger”, führt Wegscheider an, "diese 90%-Regel für die Summe aller Spiele in allen Klassen war nicht besonders geglückt, es wäre besser gewesen, diese je Liga und Klasse einzuführen.”

”Wir feiern unseren 100er- zwischen Juni und September”

Eigentlich wollte ATSV Wolfsberg in Jänner einen Festakt zum 100-jährigen Jubiläum abhalten, dieser fiel vorerst Corona zum Opfer, soll aber noch stattfinden. Beim Termin gibt sich Wegscheider notgedrungen vage, weil bekanntlich seitens des Gesetzgebers noch keine Perspektiven greifbar sind. “Irgendwann zwischen Juni und September wollen wir das nachholen- und auch ein Jubiläumsturnier mit zumindest einem prominenten Teilnehmer veranstalten.” Planen kann Wegscheider freilich noch nicht. Er muss, wie der gesamte Unterhausfußball einmal warten.

 

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