Köttmannsdorf hofft auf den KFV-Cup!

Nachdem die Bundesregierung zarte Hoffnungen für die Wiederaufnahme vom Sport als Gesamtes weckte, haben wir ASKÖ Köttmannsdorf- Trainer Rudi Perz gefragt, was das aus seiner Sicht bedeutet. Perz hofft im Fall des Falles, dass sich noch der KFV-Cup ausgeht.

 

ÖFB-Cup-Qualifikation über die Liga unrealistisch, hofft auf den Cup

Theoretisch könnte Köttmannsdorf bei einem Spiel weniger noch an Dellach & St. Jakob vorbeiziehen, was für Perz aber “ziemlich bis völlig unrealistisch" erscheint. Anders verhält es sich mit dem KFV-Cup, wo es zusätzlich gegen die Nachbarn aus Ferlach zur Sache gehen würde. “Ein echtes Highlight- und das Publikum ist hungrig nach Spielen.” Mit Auflagen können die Köttmannsdorfer mittlerweile durch die Erfahrungen vom Herbst “gut umgehen, unsere Anlage lässt die nötigen Abstände zu”, hofft Perz auf einen Cup-Schlager mit Publikum.

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Rudi Perz hofft sich via KFV-Cup erneut für den ÖFB-Pokal zu qualifizieren (Foto: SOBE)

”Vereine haben mehr Lernbereitschaft, als die Politik”

Für den Köttmannsdorf-Coach wäre eine Aufnahme des Trainings ohne Kontakt in Kleingruppen wie im Vorjahr “auf der Stelle möglich und umsetzbar.” Er sähe das als Aufwärmphase gar nicht einmal negativ, “die Pause dauert sehr lange, ich kann auch nicht ein lange gestandenes Auto im Winter sofort bis zum Anschlag ausdrehen.” Jedenfalls ist sich Perz davon überzeugt, dass die Vereine sowohl sportlich wie organisatorisch gut gelernt haben mit der Situation umzugehen, auch bei Non-Contact-Training einen Benefit zu generieren. Ein Umstand, der Perz zu einem kleinen Seitenhieb in Richtung Politik hinreißen lässt: “Die Vereine haben sich während der Pandemie sehr gelehrig gezeigt und haben eine bessere Lernbereitschaft als die Politik.” Das Lauftraining stellten die Sattnitzkicker vorläufig einmal ein: “Die ganze Zeit nichts als Laufen ist für Kicker auf Dauer einfach zu monoton. Es wollte keiner mehr.”

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