St. Jakob fixiert mit Sieg in Kraig die ÖFB-Cup-Teilnahme!

Beim ersten KFV-Pflichtspiel seit Ende Oktober schlägt der SV St. Jakob/Ros.den SV Hirter Kraig auf deren eigenen Geläuf vor rund 180 fußballhungrigen Zuschauern mit 2:1. Die gäste fixierten damit die Teilnahme am ÖFB-Cup und können sich völlig auf die neue Saison konzentrieren. Kraig muss indes im Juni noch zum KAC. Eine Personalaktie ist ebenfalls fixiert: Alexander Suppantschitsch wird den Rosentalern als Trainer erhalten bleiben. 



Neuland für alle, St. Jakob dominiert die erste Hälfte

Einen Leckerbissen durfte man sich in diesem spiel nicht erwarten, zu lange währte die Pause, für alle war ein Spiel eine höchst ungewöhnliche Angelegenheit. Kraig setzte zahlreiche Spieler ein, die im Herbst nicht zum Zug kamen und die brauchten zusätzlich eine gewisse Zeit um sich zu finden.

Diese Zeit der Desorientierung nützte St. Jakob in der ersten Hälfte für zwei Treffer durch den scheidenden Thomas Ogradnig (geht zu Spittal in die RLM, 10.) & Tim Oman (30.). In dieser Phase hing zusätzlich noch der eine oder andere Treffer für die Rosentaler in der Luft.

Ein tapferes Kraig hält Spiel bis zum Schluss offen

In der zweiten Hälfte kam Kraig (noch ohne die Winter-Neuerwerbungen) besser in die Begegnung rein, konnte durch Stefan Hübl (48.) rasch den Anschlusstreffer erzielen. Nun gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten und kurz vor dem ende vergab Hübl noch die große Möglichkeit zum Ausgleich. Letztendlich brachten die Gäste den Vorsprung aus der 1. Hälfte durch und fixierten endgültig die abermalige Teilnahme am ÖFB-Cup.

Bei beiden Teams war die Freude offensichtlich, endlich wieder auf dem Platz zu stehen, auch wenn noch nicht alles auf Anhieb klappte. Auch bei den unterlegenen Heimischen überwog die Freude. Trainer Stefan Weitensfelder: "Das Spiel erfüllte völlig seinen Zweck!"

Ungestörte Vorbereitung als Motiv für die Vorverlegung

Das ungewöhnlich früh stattfindende Spiel warf Fragen nach den Motiven der beiden Vereine auf. Bei Kraig stehen bekanntlich einige gestandene Spieler ante portas (wir berichteten), mit denen ein „völlig anderes Spielsystem angesteuert wird“, erzählt uns Trainer Stefan Weitensfelder. Man will daher die laufende Saison so schnell wie möglich beenden, um nicht zweigleisig fahren zu müssen.

Ähnlich argumentiert St. Jakob-Sektionsleiter Andreas Ogradnig, der sich nun völlig dem Kader der neuen Saison widmen kann. Alexander Suppantschitsch (wurde mit der Austria-Akademie in Verbindung gebracht) bleibt Trainer, für seinen zum SVS abgewanderten Sohn Thomas Ogradnig wird demnächst ein neuer Offensivspieler präsentiert.