Neuanfang für Kurt Stuck beim VST Völkermarkt!

Der VST Völkermarkt war eines der KFV-Flaggschiffe in den letzten Jahren, stieg bis in die Regionalliga auf und bot Fabian Schubert die Umgebung um erstmals richtig durchzustarten. Heuer gibt es bei den Abstimmungsstädtern einen Umbruch. Die junge Welle ist angesagt und auf der Linie steht jener Mann der schon die letzte VST-Erfolgsära einleitete: Kurt Stuck.

 

Schon in der Vorsaison wurde unter Lucien Orga (nun bei Grafenstein) mit dem Umbau begonnen. Einige Youngsters bekamen in den Nachholspielen in Juni reichlich Gelegenheit Einsatzminuten zu sammeln.

Kurt Stuck: “Ein bisschen so wie vor 11 Jahren”

Rückkehrer Stuck fühlt sich beim Umfeld stark an seine Anfänge bei Völkermarkt erinnert: “Es war schon vor 11 Jahren so, es gab da einen ganzen Schwarm talentierter Teenager, denen höhere Weihen zuzutrauen waren. Heute stehen wir vor einer ähnlichen Situation und daraus schöpfe ich auch meine Motivation für die 2. Ära beim VST.”

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Seine zweite Ära beim VST Völkermarkt startet unter ähnlichen Vorzeichen wie die erste: Kurt Stuck Foto:SOBE

Drei Zu- und Abgänge

Ganz auf sich alleine gestellt sind die Youngster dann aber doch auch nicht, für die drei den Verein verlassenden Leistungsträger Manuel Primusch (Treibach), Roman Adunka (Faak) & Philipp Grilz (Haimburg) kommt mit Tevz Nabernik (Bleiburg) & Enes Brdjanovic (St. Michael/Bl) erprobtes Ligapersonal nach Völkermarkt, zusätzlich holte der Verein mit Dem Pljava (22) einen interessanten Offensivmann von Rudar Velenje (SLO2).

Völkermarkt auf Abstiegskampf eingestellt

Durch die vorübergehende, COVID geschuldete 18er-Liga steigen heuer höchstwahrscheinlich drei Teams ab, es könnten je nach Ausgang der Regionalliga sogar vier werden. Stuck rechnet mit einer harten Saison und stellt sich nur ein einziges Ziel: “Wir setzen einer der jüngsten Truppen in der Liga ein. Wir wollen nicht absteigen!”  Schon der erste Gegner, Aufsteiger ASK, verlangt Völkermarkt wohl alles ab: "Die sehe ich im Vorderfeld der Tabelle."

Auf Sicht traut er seiner Elf aber sehr viel zu, sieht viel Entwicklungspotential bei seinen Burschen. Ganz wie vor 11 Jahren. Damals entkam man übrigens am letzten Spieltag noch dem Abstieg. Der Rest war dann hell leuchtende VST-Vereinsgeschichte.