Maria Saal davon überzeugt, den Klassenerhalt zu schaffen

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte der SK Maria Saal im letzten Herbst. Der Start verlief gut, die Elf erwies sich als attraktive, offensiv orientierte Truppe mit Tendenz zu torreichen Spielen. Von Verletzungen gebeutelt, ging es im letzten Herbstdrittel dann aber rasant bergab. Am Ende überwintern die Domkicker auf Rang 16, das rettende Ufer ist dennoch nah.

 


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Hannes Lassnig freut sich auf punktuelle Verstärkungen und Lichtung seines Lazaretts. Foto: SK Maria Saal/KK

Die Kanoniere des Saisonstarts bremsen Verletzungen ein

Bis Mitte August verlief die Saison für Maria Saal einigermaßen gut. Auch an jenem Spieltag blieb die Elf von Hannes Lassnig in Völkermarkt siegreich. Ein Triumph, über den sich niemand so recht freuen konnte, weil Star Manuel Kerhe schwer verletzt abtransportiert wurde und den ganzen Herbst ausfiel. Kurz darauf erwischte es Simon Antal und Stefan Jachs war ohnehin bereits außer Gefecht. Dazu gesellten sich weitere Verletzte und die anfangs so gefürchtete Offensivpower der Domkicker konnte sich nicht mehr richtig entfalten, auch wenn die Leistungen angemessen stabil blieben. Eine Ergebniskrise also, nach einer sukzessiven Durchreichung, blieb am Ende nur Rang 16 für den arrivierten Ligaklub. 

Großer Optimismus für die Frühjahressaison

„Ja, wir weinen dem einen oder anderen Punkt nach“, räumt Coach Hannes Lassnig ein, „andererseits sind ja die Ränge bis ins vordere Mittelfeld in Sichtweite und Kraig oder Köttmannsdorf zeigten es vor, was geht, wenn man in einen Lauf kommt.“ Maria Saal hakt den Herbst ab und blickt nach vor: „Wir werden im Mittelfeld nachlegen“, verrät Lassnig, der aber noch keine Namen nennen will, ehe die Bestätigungen der abgebenden Vereine einlangen. Vielleicht kommt noch ein dritter Mann, „aber nur, wenn uns doch jemand verlassen möchte, wonach es derzeit nicht aussieht.“ Bis auf Stefan Jachs kann der Trainer wieder mit allen Kickern rechnen. 

Der Trainingsauftakt erfolgt am 9. Jänner, „acht Wochen sind genau richtig, außerdem halten sich die Burschen mit ihren eigenen Programmen bzw. in anderen Sportarten fit“, so Lassnig der neben dem St. Veiter Wintercup zusätzlich drei Tests anvisiert: „Gegen Sörg & Grafenstein spielen wir fix, als dritten Gegner gibt es entweder ein Team aus der Steiermark oder wir machen uns was im Trainingslager aus.“ Ende Februar geht es für Maria Saal nach Lignano, um sich den Feinschliff zu holen: „Kurz vor der Meisterschaft ist es wichtig, noch ein Gefühl für den Naturrasen zu bekommen.“ 

An den Klassenerhalt glaubt jeder auf dem Zollfeld: „Wenn wir diesmal von Verletzungen verschont bleiben, machen wir fix die nötigen Punkte. Aber wir stehen in jedem Fall breiter aufgestellt da. Wir richten unseren Blick auf das Mittelfeld“, schließt Lassnig. 


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