Ein Schlussspurt verhalf Lendorf ins Mittelfeld

Der FC Lendorf kämpfte über weite Teile der Meisterschaft in den Niederungen der Tabelle. Ein toller Schlussspurt mit 13 Punkten aus sechs Spielen bedeutete für die Elf von Christoph Morgenstern einen versöhnlichen Abschluss einer schwierigen Halbsaison. Im Frühjahr geht es darum, den Klassenerhalt schnellstmöglich zu sichern. 

 

Morgenstern Christoph KK

Christoph Morgenstern blickt auf einen schweren Herbst zurück. Foto: FC Lendorf/KK

Die „Notnägel“ rückten rasch wieder ein

Zwei prägende Spieler der letzten Jahre traten bei den Oberkärntnern in das zweite Glied zurück: Florian Sixt und Julian Mataln erklärten ihre Teilrücktritte, wollten aber noch als „Notnagel“ Gewehr bei Fuß stehen. Diese Situation war rasch gegeben, nach verheißungsvollem Start gab es für Lendorf eine Seuchenserie: Verletzungen, Unentschieden, die keinem halfen und nicht zuletzt eine zwischenzeitliche Torflaute an vorderster Front. Die beiden Routiniers erklärten sich bereit zu helfen und insbesondere der Defensive mehr Stabilität zu geben. 

 

Die junge Welle greift

Mehr als ein Drittel vom Lendorf-Kader besteht aus U17-Spielern, die im Laufe der Saison immer besser in die Meisterschaft fanden und sich nicht nur beim Schlüsselspiel in Landskron (3:1) als spielentscheidend erwiesen. Trainer Christoph Morgenstern verzichtete zugunsten der jungen Welle ja auf zwei starke slowenische Legionäre, fühlt sich nun bestätigt: „Man muss den Teenagern Vertrauen schenken, dann bekommt man schnell was zurück.“ Überdies kritisiert er den Umgang mit Jugendlichen, auf und abseits vom Platz: „Das sind oft Lippenbekenntnisse und die Medien interessieren sich auch fast nur für die Routiniers. Das merkten wir gerade im Laufe von diesem Herbst.“

 

Trainingspläne vom ÖSV-Coach

Im letzten Herbstdrittel holte Lendorf noch 13 Punkte, das Konto wurde damit mehr als verdoppelt, der langdienende Ligaklub ließ damit die Abstiegsplätze hinter sich. Großartige Transfers sind nicht geplant. „Die Verletzten kommen wieder zurück, hoffentlich bleiben im Frühjahr alle fit“, bangt Morgenstern. Dann nämlich, so der Coach, „machen wir uns keinerlei Sorgen, sind von der Qualität unserer Truppe überzeugt.“ Julian Mataln steht nicht mehr zur Verfügung, Florian Sixt wird eine ähnliche Rolle wie im Herbst einnehmen. Trainingsstart ist wie bei den meisten Clubs der 9. Jänner und im Februar geht es nach Kroatien samt zwei Testspielen. Morgenstern schwört auf Trainingslager: „Da ergeben sich Teambuildingeffekte ganz von allein.“ Bis zum Trainingsauftakt blieben die Kicker aber nicht untätig, Hannes Schwarz, ÖSV-Trainer und Freund von Morgenstern, erstellte Trainingspläne für den Hausgebrauch: „Die Burschen spulen das brav ab!“ Am Oberkärntner Cup nimmt Lendorf gleichfalls wieder teil.


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