Treibach fügt Leader Köttmannsdorf mit ausgeklügelter Taktik knappe Niederlage zu

SK Treibach
Köttmannsdorf

Am Freitag traf in der 13. Runde der Kärntner Liga der Tabellensechste SK Treibach vor heimischem Publikum auf den Tabellenersten ASKÖ Köttmannsdorf. Der SK Treibach gewann in Runde 12 mit 4:3 gegen den SK Maria Saal, während ASKÖ Köttmannsdorf 1:1 gegen ASKÖ Gmünd remisierte. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte SK Treibach mit 2:0 das bessere Ende für sich und auch diesmal ging die Elf von Trainer Kaiser am Ende als Sieger vom Platz. Als Unparteiische dieser Begegnung fungierte Thomas Christian Schmautz, der an den Seiten von Edin Omerhodzic und Senka Haznadar unterstützt wurde.

Keine Tore in der ersten halben Stunde

In den ersten 30 Minuten gibt es für beide Seiten nichts zu jubeln, keinem der beiden Teams gelingt ein Treffer. Köttmannsdorf hat in Durchgang eins zwar etwas mehr vom Spiel, wirklich zwingende Chancen gab es aber nicht. In der 15. Minute kommt die gelbe Karte zum Einsatz - Fabian Christian Gangl wird verwarnt. Arno Kozelsky bewahrt in der 42. Minute die Übersicht und verwandelt nach einem Eckball präzise per Kopf zum 1:0. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause. Sobe web A79548

Foto (Sobe): Treibach-Trainer Martin Kaiser kann mit seinem Team zufrieden sein! 

Ambrosch hext

In der zweiten Halbzeit stellte Treibach seinSpiel dann um und versuchte die Führung über die Zeit zu retten. Die Gäste kommen zwar zu einigen guten Ausgleichschancen, aber auch Treibach hat mehrfach die Entscheidung am Fuß, doch Gäste-Goalie Werner Ambrosch fischt die irrsen Dinger aus den Ecken und hielt Köttmannsdorf zumindest im Spiel. Kevin Vaschauner sieht in der 87. Minute den gelben Karton. Darauf hin zieht der Unparteiische nach 88 Minuten den gelben Karton aus der Brusttasche und verwarnt Martin Trattnig. Nach dem Schlusspfiff bejubelt der SK Treibach drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen Aufsteiger TSU Matrei. Köttmannsdorf hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen den SV Spittal/Drau die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

Martin Kaiser, Trainer des SK Treibach: "In der ersten Halbzeit war das ein richtig gutes Ligaspiel. Köttmannsdorf hatte zwar mehr Ballbesitz, es kam aber nur zu einigen Halbchancen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besser verteidigt und unterm Strich war der Sieg dann wohl auch verdient."

Die Besten: Pauschallob bzw. Ambrosch 

Foto: Sobe (Archiv)

 

 

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