Treibach holte einen 1:3-Rückstand gegen den ATSV Wolfsberg auf und hält die Meisterschaft weiter spannend

SK Treibach
ATSV Wolfsberg

Vor heimischer Kulisse traf in diesem Sechs-Punkte-Spiel der Tabellenzweite SK Treibach in der 21. Runde der Kärntner Liga auf den Tabellenersten ASCO ATSV Wolfsberg. Das Aufeinandertreffen beider Teams wurde in den letzten Tagen bereits mit Spannung erwartet. Als Schiedsrichter dieses Spiels fungierte Thomas Christian Schmautz, er wurde an den Seiten von Senka Haznadar und Alfons Tschematschar assistiert.

Die erste Halbzeit gehört Wolfsberg

Nach dem Anpfiff ist das Team von ASCO ATSV Wolfsberg sofort hellwach und nimmt das Heft in die Hand. Tevz Nabernik beweist in Minute 12 Goalgetter-Qualitäten und stellt auf 0:1. Patrick Pfennich bewahrt in der 26. Minute die Übersicht und verwandelt präzise zum 0:2. Darauf hin kennt der Referee in der 31. Minute kein Pardon und zeigt Thomas Heine die gelbe Karte. Kevin Vaschauner zeigt in der 37. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 1:2. Er verwertet den Stanglpass von Daniel Kreuzer ins kurze Eck. Patrick Pfennich befördert in der 43. Minute den Ball über die Linie und stellt auf 1:3 und somit den Zwei-Tore Vorsprung für die Gäste wieder her. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause.  

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Foto: Sobe

Treibach kommt zurück

In Minute 66 setzt sich Hanno Ulrich Wachernig durch und kann sich als Torschütze zum 2:3 feiern lassen. Er trifft nach einem Eckball per Kopf aus acht Metern mit voller Wucht. Nach 76 Minuten erhält Thomas Heine die gelb-rote Karte und fehlt der Mannschaft damit im nächsten Spiel. In der 78. Minute zückt der Referee die rote Karte und sorgte mit diesem Ausschluss für erhitzte Gemüter auf der Tribüne. Michael Groinig schnappt sich den Ball, dribbelt ins Mittelfeld und rutscht frontal mit einem Spieler von Wolfsberg zusammen. Der ATSV reklamiert sehr stark und der Schiedsrichter zückt die rote Karte. Treibach kann nicht beurteilen, ob der Ausschluss gerecht war. In der 85. Minute kann der Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Kevin Vaschauner kann zum 3:3 verwerten. Kevin Vaschauner nimmt den Ball an der Strafraumgrenze an, umrundet den Tormann und trifft mit dem linken Fuß aus einem spitzen Winkel zum umjubelten Ausgleich. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt vier Mal zur gelben Karte (Florian Philipp Wieser 47.; Tevz Nabernik 71.; Mathias Moitzi 74.; Jonas Warmuth 84.) Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und schickt beide Teams, die sich mit einem Remis begnügen müssen, unter die Dusche.

Martin Kaiser, Trainer des SK Treibach: „Das Spitzenspiel war gerecht aufgeteilt – eine Halbzeit gehörte dem ATSV Wolfsberg und eine Hälfte unserer Mannschaft. Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten nach nur drei Minuten eine große Chance durch Fabio Miklautz, der den Tormann leider nicht bezwingen konnte. In weiterer Folge hatten wir Respekt vor dem Gegner und der großen Kulisse. Wir machten es dem ATSV zu leicht, Tore zu schießen und waren nicht am Platz. Wolfsberg war zweikampfstärker und wir brachten unsere spielerische Stärke nicht auf dem Platz, so erzielte der Gegner verdient drei Treffer. Zum Glück machten auch wir in der ersten Halbzeit ein Tor und in der Pause haben wir uns vorgenommen, es dem ATSV nicht mehr so leicht zu machen. Wir zeigten eine starke Leistung in der zweiten Halbzeit, spielten aggressiv und offensiver. Wolfsberg hat zu wenig für das Spiel getan und nach dem 3:2 war es wie auf einer schiefen Ebene. Wir hatten dutzende Möglichkeiten und zwei, drei Hochkaräter durch Gassler, sowie Vaschauner. Es war ein gerechtes Unentschieden und wir bleiben weiterhin an Wolfsberg dran. Wir haben noch nicht aufgegeben und freuen uns auf die nächsten Spiele.“

Die Besten:
ATSV Wolfsberg: Pauschallob für die erste Halbzeit
SK Treibach: Kevin Vaschauner (Sturm), Daniel Kreuzer (Sturm)

 

 

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