Köttmannsdorf rehabilitiert sich mit knappem Sieg gegen St. Michael/Bl.

Köttmannsdorf
ASKÖ St. Michael/Bl.

In der 2. Runde der Kärntner Liga duellierten sich der Tabellendreizehnte ASKÖ Köttmannsdorf und der Tabellensiebte ASKÖ Bauunternehmung Granit St. Michael ob Bleiburg. In der letzten Runde verlor der ASKÖ Köttmannsdorf mit 0:2 gegen den SV Hirter Kraig und hatte demnach etwas gutzumachen. Im letzten direkten Duell trennten sich beide Mannschaften mit einem Remis. Als Schiedsrichter dieses Spiels fungierte Christian Steiner, er wurde an den Seiten von Michell Kollreider und ermin Garanovic assistiert.


Keine Tore in Halbzeit 1

In den ersten 45 Minuten warten die Zuschauer vergeblich auf einen Treffer und müssen sich vorerst noch in Geduld üben. Köttmannsdorf ist zwar bemüht, nach vorne geht aber nicht viel. St. Michael hingegen lauert auf Konterchancen, doch auch diese bringen nichts ein. In weiterer Folge ist der Schiedsrichter gefordert, da das Spiel ruppiger wird. Der Unparteiische zeigt früh, dass er die Karten heute mit sich führt. In der 43. Minute bekommt Benjamin Opietnik ebenfalls die gelbe Karte vor die Nase gehalten. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause.

Verschossener Elfer und das Goldtor

In der 70. Minute bekommt Köttmannsdorf einen Strafstoß zugesprochen. Philipp Gatti wird im Strafraum gefoult. Stephan Borovnik tritt zum Strafstoß an und setzt diesen zum Leidwesen der Heimischen an die Stange. In der 85. Minute kann der Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Toni Krijan kann zum 1:0 verwerten. Fabian Janschitz spielt Dominik Kruschitz optimal frei und Toni Krijan verwertet den flachen, scharfen Stanglpass von Kruschitz gekonnt zur umjubelten Führung. Das 1:0 ist dann auch der Endstand. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt drei Mal zum gelben Karton (Kristjan Draksler 56.; Tyrone Marcel Mc Cargo 67.; Christopher Sallinger 93.) Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters geht Köttmannsdorf als Sieger vom grünen Rasen und besiegt den ASKÖ St. Michael/Bl. mit 1:0. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen den SAK Klagenfurt beweisen, St. Michael/Bl. trifft auf Feldkirchen und hofft auf einen Sieg. 

Rudolf Perz, Trainer Köttmannsdorf: „Man hat vom Anpfiff weg gemerkt, dass wir nach der Niederlage in Kraig etwas gutzumachen haben. Wir waren läuferisch sehr gut, zweikampfstark, giftig und spielerisch besser als der Gegner. Es dauerte lang bis zum Siegestreffer, doch es war nur eine Frage der Zeit. In der 70. Minute verschossen wir einen Elfmeter. Wir hatten sehr gute Chancen und einige davon machte der gegnerischen Tormann zunichte. St. Michael wurde nur durch zwei Konter brandgefährlich und sie hätten uns dadurch in Rückstand bringen können, doch das wäre am heutigen Tag nicht verdient gewesen.“

Die Besten: Pauschallob, insbesonders Christopher Sallinger bzw. Keiner

 

 

 

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