Wahnsinn! Völkermarkt dreht Spiel gegen St. Michael ob Bleiburg nach 0:3-Rückstand noch!

VST Völkermarkt
ASKÖ St. Michael/Bl.

Am Donnerstag war in der 15. Runde der Kärntner Liga auch der VST Völkermarkt aktiv, der auf den ASKÖ Bauunternehmung Granit St. Michael ob Bleiburg traf und zuhause um drei Punkte kämpfte. In den letzten Jahren gab es kein Aufeinandertreffen beider Teams und so durfte man gespannt sein, wer in dieser Begegnung das bessere Ende für sich haben wird. Als Unparteiische dieser Begegnung fungierte Jürgen Hartenberger, der an den Seiten von Erik Hausott und Richard Strauss unterstützt wurde.


Kristjan Draksler trifft nach 40 Minuten

In der ersten halben Stunde warten die Zuschauer vergeblich auf einen Treffer und müssen sich vorerst noch in Geduld üben. Kristjan Draksler befördert in der 40. Minute den Ball nach einem tollen Alleingang über die Linie und stellt auf 0:1. In weiterer Folge macht Schiedsrichter Jürgen Hartenberger einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

Unglaubliche Wendung

Nach 57 Minuten bleibt der Tormann der Heimsichen erneut nur zweiter Sieger und Herbert Skubel verwertet einen Handelfmeter zum 0:2. Nachfolgend trifft Klemen Ofic in der 60. Minute zum 0:3 für ASKÖ Bauunternehmung Granit St. Michael ob Bleiburg und lässt die Zuschauer jubeln. Klar, dass hier nur noch wenige auf Völkermarkt wetteten, eher sah es nach einem Kantersieg der Gäste aus. Enes Brdjanovic, erst in der 54. Minute ins Spiel gekommen, nützt seine Chance und befördert den Ball nach einer tollen Einzelaktion und einem Schuss ins kurze Eck zum 1:3-Anschluss ins gegnerische Tor. Lukas Urnik nützt in Minute 82 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet aus kurzer Distanz zum 2:3. In weiterer Folge drückt Roman Adunka in Minute 85 den Ball über die Linie und stellt auf 3:3. Tormann Lukas Macek kann den Schuss von Sebastian Gaber noch abwehren, doch Roman Adunka steht genau richtig und erzielt den umjubelten Ausgleich. Hrvoje Jakovljevic beweist in Minute 91 Goalgetter-Qualitäten, stellt auf 4:3 und die Partie dann völlig auf den Kopf. Nach einer Aktion über die rechte Seite zieht er in den Strafraum und schiebt den Ball ins lange Eck. Nach dem Schlusspfiff bejubelt der VST Völkermarkt drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den SAK Klagenfurt. Der ASKÖ St. Michael/Bl. hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen den FC Lendorf die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben. In der zweiten Halbzeit zeigte der Unparteiische insgesamt fünf Mal Gelb (Oliver Kuester 54.; Roman Adunka 65.; Lukas Urnik 86.; Kristjan Draksler 90.; Hrvoje Jakovljevic 92.)

Lucian Orga, Trainer VST Völkermarkt: „So ein Spiel, erlebt man vermutlich nur einmal im Leben. Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, fanden vier hochkarätige Chancen vor und St. Michael ging mit der ersten Aktion in Führung. Meine Mannschaft startete nicht schlecht in die zweite Hälfte, trotzdem kassierten wir zwei weitere Gegentreffer, doch nach dem 3:1 ging alles auf. Wir hatten einige gute Möglichkeiten und der Gegner kam nicht mehr vor das Tor. St. Michael war körperlich nicht mehr in der Lage, uns etwas entgegenzusetzen und mit dem 3:3 wollten meine Spieler unbedingt noch den Sieg. Hut ab vor der gesamten Mannschaft, jeder einzelne Spieler hat unglaubliche Moral bewiesen.“

Die Besten: Pauschallob bzw. Keiner

 

 

 

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