Dellach/Gail bleibt auch gegen St. Michael/Bl. die gewohnte Heimmacht

SV Dellach/Gail
ASKÖ St. Michael/Bl.

Am Sonntag durften sich die Besucher in der Kärntner Liga auf das Aufeinandertreffen der beiden Teams SV Dellach/Gail und ASKÖ Bauunternehmung Granit St. Michael ob Bleiburg freuen. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams endete mit einem Remis und auch diesmal sahen die Zuschauer eine eher ausgeglichene Partie. Diese endete aber mit einem zu hoch ausgefallenen Sieg der Heimmacht Dellach. Als Unparteiische dieser Begegnung fungierte Stefan Grau, der an den Seiten von Christian Steiner und Reinhold Theurl unterstützt wurde.

Sturmlauf der Heimelf

Die Gailtaler starteten ein Angriffsfurioso und schnürten die Gäste aus Unterkärnten regelrecht ein. In Minute 7 dann die umjubelte Führung für Wastian und Co. Nach einem Huber-Eckball köpfte Christopher Schaller mit seinem Premierentor zur 1:0 Führung seine Farben in Front. In dieser Tonart ging es weiter, trotz sinntflutarigem Regen stand Goalie Macek mehrere Male im Brennpunkt, unter anderem konnte er einen Huber-Schuss in extremis entschärfen. Doch nach gut einer halben Stunde der zweite Treffer für die Mannen von Coach Dabringer. Lukas Santner köpelfte nach toller Flanke von Samir Nuhanovic ein und brachte seine Farben mit 2:0 in Front. Gleich im Anschluss hatte Nuhanovic die große Möglichkeit auf Treffer Nummer 3, doch auch er scheiterte an einer Parade des St. Michael Keepers. Die Gäste kamen quasi mit ihrer ersten Möglichkeit in diesem Spiel zum Anschlusstreffer, welchen Senah Jahic knapp vor der Pause nach langem Ball erzielte. Mit diesem Treffer ging ein Ruck durch das Team von Tommy Höller und quasi mit dem Pausenpfiff konnte Heimkeeper Jakob Karpf sein Team vor dem Ausgleich, mit toller Parade nach Jahic-Kopfball, bewahren. Somit ging es mit einem 2:1 für die Heimelf zum Pausentee.

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Tolle zweite Hälfte von St. Michael wird nicht belohnt

Die Heimischen hatten gleich nach Wiederbeginn die große Möglichkeit die 2-Tore-Führung wieder herzustellen, doch Samir Nuhanovic scheiterte mit einem tollen Schuss an Keeper Macek. Doch die Gäste spielten weiterhin munter drauflos, versteckten sich keineswegs, und taten sich auf dem tiefen Untergrund wesentlich leichter, als die Heimelf, die mit dem äußerst tiefen Boden des Öfteren ihre liebe Müh und Not hatte. Bei einigen gefährlichen Standardsituationen blieb den Gästen der Torjubel schon im Halse stecken, doch die Heimelf überstand diese Situationen mit einem blauen Auge. Eine der wenigen schön vorgetragenen Angriffe der Heimelf schloss Wastian Max mit Schuss ins Aussennetz ab. Die große Chance auf den Ausgleich für die Unterkärntner vereitelte Mandler Marcel, als er einen Jahic Kopfball von der eigenen Linie kratzte. Kurz darauf wurde ein vermeintlicher Treffer wegen Abseits auf der Torlinie für die Gäste nicht gegeben. Den Deckel auf eine sehr umkämpfte 2. Hälfte machten dann allerdings die Heimischen drauf. Nach einer Zuckerflanke von Alen Krcic schraubt sich Samir Nuhanovic hoch und köpelft unhaltbar zum 3:1 ein. Die Gäste steckten erneut nicht auf und hatten durch Jahic die Möglichkeit in der Nachspielzeit, doch Karpf taucht seinen Flachschuss aus dem Eck. Den Deckel auf die Partie machte schlussendlich Ralph Scheer in der 93. Minute drauf, als er per sehenswerten Lupfer nach Pass von Santner Lukas zum Endstand von 4:1 einschoss. So endete ein vor allem in Hälfte 2 sehr ausgeglichenes Spiel mit einem doch recht klaren Heimsieg für die Dabringer-Elf.

Philipp Dabringer, Coach SV Dellach/Gail: "Die komfortable Führung nach 30 Minuten ließ nicht auf ein derart schweres Spiel in Halbzeit 2 schliessen. Der Gegner war dem Ausgleich zwei Mal ziemlich nahe, sie haben sich auf die äußerst schwierigen Platzverhältnisse sehr gut eingestellt und uns das Leben mehr als schwer gemacht. Schlussendlich war es dann ein verdienter Heimsieg, der wohl ein wenig zu hoch ausfiel. Am Ende zählen die drei Punkte in dieser Schlammschlacht, und wir sind sehr froh darüber, sie in Dellach behalten zu haben." 

Die Besten: Schaller, Nuhanovic bzw. Macek, Jahic

 

 


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