Heimfluch beendet - der SAK Klagenfurt feiert hart erkämpften Sieg gegen den SV Dellach/Gail

SAK Klagenfurt
SV Dellach/Gail

In der Kärntner Liga empfing der Tabellenfünfte SAK Klagenfurt in der 9. Runde den Tabellendritten SV Dellach/Gail und die Zuseher dürfen sich auf ein echtes Sechs-Punkte-Spiel freuen. Wer wird am Ende diese wichtigen Punkte für sich verbuchen können? Der Unparteiische dieser Partie hieß Christian Maier, der an den Seiten von Jürgen Fischer und Roman Huber unterstützt wurde.

Spiel mit hohem Tempo auf tiefen Boden

Die Heimelf startete energisch in diese Partie und hatte nach einem Jurinic-Stanglpass die erste Chance, doch Camber verfehlte das Leder knapp. Die Heimelf spielbestimmend, die Gäste lauerten auf Konter und einen dieser schloss Alen Krcic mit einem Schuss über das Tor ab. Um Minute 20 stand der Keeper der Gäste, Jakob Karpf dreimal im Mittelpunkt, er konnte zwei Mal gegen Daniel Camber und mit toller Fussabwehr gegen Aleksic klären. Quasi im Gegenzug die zu diesem Zeitpunkt wohl etwas glückliche Führung der Gäste. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite verwertete Kapitän Max Wastian eine Scheer-Hereingabe zum 0:1. Doch die Heimelf antwortete prompt. Über die heute äußerst starke rechte Seite wurde ein Angriff lanciert und diesen vollendete Alen Ploj zum 1:1 Ausgleich am 5er. Jetzt wog das Spiel hin und her, zuerst eine Querlattentreffer von Ralph Scheer, und bei einem Schuss von Alen Ploj fand dieser in Karpf seinen Meister. Somit ging es mit einem 1:1 bei strömenden Regen in die Halbzeit.
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Foto: Sobe

Späte Tore lassen den SAK über ersten Heimdreier jubeln

Der 2. Durchgang startete mit einem Schock für die Heimelf. Nach knapp 2 gespielten Minuten gingen die Gäste erneut in Führung. Nach toller Vorarbeit von Lukas Santner vollendete Lukas Huber zur erneuten Führung der Gäste. Diese wirkte jetzt weitaus gefestigter und hatten nur 10 Minuten darauf die nächste Großchance, doch Huber Lukas setzte den Ball beim bereits ausgespielten Tormann Aineter vorbei ins Aussennetz. In Minute 61 hatten die Heimischen erneut das Glück des Tüchtigen, denn ein Freistoss von Ralph Scheer strich erneut ans Aluminium. Bis auf einen Schuss von Daniel Camber (über das Tor) hatten die Gäste zu diesem Zeitpunkt das Spiel aber unter Kontrolle. Nach gut 70 gespielten Minuten kippte das Spiel dann wieder in die andere Richtung. Nach einem unnötigen Ballverlust von Ralph Scheer in der eigenen Zone schalteten die Klagenfurter blitzschnell um und Andrej Jurinic schoss zum vielumjubelten 2:2 ein. Jetzt wog das Spiel hin und her, doch die Gäste hatten bei einem erneuten Scheer-Knaller an die Querlatte Göttin Fortuna wieder nicht auf ihrer Seite. Abgeklärter da Aleksic und Co. Nach einer Drangperiode, Dellach konnte den Ball mehrmals nicht klären, schob Alen Ploj zum Doppelpack und zur 3:2 Führung seiner Mannen ein. Von diesem Nackenschlag so kurz vor Schluss erholten sich die Gäste nicht mehr, sodass Nik Plavsic mit dem Treffer zum 4:2 im Konter den Endstand herstellte. So beendete Referee Maier Christian eine äusserst rassige und intensive Partie mit dem ersten Heimerfolg des SAK in der laufenden Saison. 

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Goran Lucic, Trainer des SAK Klagenfurt: "Eine sehr intensive Partie, auf dem schwierigen Boden von beiden Mannschaften sehr fair geführt und mit dem besserem Ende für uns. Man muss so ehrlich sein und sagen, dass die Partie in jede Richtung hätte kippen können. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die nie aufgegeben und dadurch den Sieg auch verdient hat. Nur die mangelnde Chancenverwertung wäre uns fast wieder zum Verhängnis geworden. Endlich ist uns zuhause der Knopf aufgegangen, da wird jetzt einiges leichter gehen." 

 

Philipp Dabringer, Coach SV Dellach/Gail: "Die Startphase gehörte eindeutig der Heimelf, doch wir fanden immer besser ins Spiel, verabsäumten es leider, den dritten Treffer in unserer besten Phase zu machen. Der Ausgleich kippte das Spiel dann wieder, bei dem jeder Ausgang möglich gewesen wäre und schlussendlich hatten die Klagenfurter den längeren Atem. Schade, da wäre mehr drinnen gewesen."

Die Besten: Ploj, Jurinic bzw. Karpf, Santner

 

 


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