Defensivtaktik geht auf - der VST Völkermarkt nimmt dem KAC einen Punkt ab

VST Völkermarkt
KAC 1909

In der 13. Runde der Kärntner Liga duellierten sich der Tabellenelfte VST Völkermarkt und der Tabellenachte KAC 1909. In der letzten Runde verlor der VST Völkermarkt mit 0:6 gegen ASKÖ Köttmannsdorf. Als Unparteiische dieser Begegnung fungierte Holger Dietz, der an den Seiten von Patrick Treffer und Karl Krenn unterstützt wurde.


Der KAC macht den Sack nicht zu

Der KAC 1909 kommt besser in die Partie und erzielt nach nur wenigen Minuten den Führungstreffer. David Gräfischer lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance und trifft in Minute 15 zum 0:1. Er verwertet eine Flanke von Florian Peterl per Kopf ins lange Eck. Danach kommt er KAC zu zahlreichen Chnacen, doch die Ball will nicht ins Tor, was sich aus Sicht der Klagenfurter noch bitter rächen sollte. In der 38. Minute wird Lukas Urnik verwarnt und sieht die gelbe Karte. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause.

Völkermarkter Defensivtaktik geht auf

Raphael Kulterer versenkt das runde Leder im Eckigen - neuer Spielstand nach 58 Minuten: 1:1. Lukas Sadnik spielt den Ball zu Raphael Kulterer, der früh zum Endstand trifft und die Heimmannschaft jubeln lässt. In der zweiten Halbzeit griff der Unparteiische insgesamt drei Mal zur gelben Karte (Frederic Niederbacher 78.; Sandro Jose Da Silva 81.; Lukas Ladinig 86.) Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und schickt beide Teams, die sich mit einem Remis begnügen müssen, unter die Dusche.

Lucian Orga, Trainer Völkermarkt: „Wir sind sehr dezimiert angetreten, mussten zwei Spieler reaktivieren und deshalb möchte ich meinen Respekt und ein Lob an die gesamte Mannschaft aussprechen. Alle Spieler haben gekämpft, zusammengehalten und einen Punkt gegen die sehr gute Mannschaft des KAC geholt. Der Gegner hatte mehr Ballbesitz, doch auch wir hatten gute Möglichkeiten durch Konter. Wir spielten sehr defensiv, waren sehr organisiert und auch unser Tormann gab uns Rückhalt.“

Die Besten: Pauschallob, insbesonders Lukas Sadnik (Mittelfeld), Raphael Kulterer (Sturm)

Stefan Friessnegger, Trainer KAC 1909: „Wir hätten eigentlich schon in der ersten Halbzeit den Sack zumachen müssen. Zur Pause hätte es 3:0 stehen müssen, denn wir fanden hundertprozentige Chancen durch Gräfischer, Watscher sowie Niederbacher vor. Meine Mannschaft hatte auch in der zweiten Halbzeit viel mehr Ballbesitz, doch wir brachten den Ball nicht ins Tor. Wir sind in einen Konter gelaufen und mit der einzigen Torchance erzielte Völkermarkt den Ausgleich. In weiterer Folge hatten wir erneut gute Möglichkeiten und Völkermarkt verteidigte nur. Es ist sehr bitter für uns, doch 90% Ballbesitz allein reicht nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen.“

Die Besten: Mario Gugganig (Verteidigung), Nino Martinak (Mittelfeld), David Gräfischer (Sturm)

 


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