Vereinsbetreuer werden

Nach Rot für Stattmann verliert Admira Villach den Faden. Der ASK triumphiert mit 6:0!

ASK Klagenfurt
Admira Villach

Der ASK Klagenfurt siegte zum traditionellen Sonntagvormittag-Spieltermin in Fischl über den ESV Admira Villach turmhoch mit 6:0. Allerdings spiegelt das Resultat nicht ganz den Spielverlauf wider, weil erst nach einer Roten Karte samt Elfer war der Wille der Gäste gebrochen. Trainer Mathias Tschofen fand harte Worte für das Schiedsrichtergespann.


Starke Startphase vom ASK, erstes Hadern bei der Admira

Der ASK dominiert die erste Viertelstunde klar, findet besser in Spielfluss wie Zweikämpfe hinein.  So dauerte es nicht lange, bis sich Niko in die Torschützenliste eintrug (14.). Mit diesem sonntäglichen Weckruf um Dreiviertel 11 wachte die Admira auf, enge, aus der Sicht der Admira klar zu deren Ungunsten verhängte Abseitspfiffe vereitelten aber Großchancen. So war es wieder der ASK, der erneut für Bewegung am Scoreboard sorgte, Sinan Samardzic schoss die Kugel zum 2:0 für ASK Klagenfurt über die Linie (28.). Weitere Tore gab es bis zum Pausenpfiff nicht und so ging es mit der 2-Tore-Führung des Gastgebers in die Kabine.

Die Admira fühlt sich unfair behandelt, Samardzic schnürt Quattropack

Die Draustädter gaben sich noch nicht geschlagen, kam mit neuem Schwung aus der Kabine raus, Allerdings kam dann die 53. Minute, Christoph Stattmann wird nach Foul im Strafraum des Feldes verwiesen, den fälligen Elfer zum 3:0 verwertet Samardzic. Aus Sicht der Admira war diese Entscheidung aus zwei Gründen falsch, wie Trainer Mathias Tschofen nach dem Spiel, immer noch aufgebracht, monierte: "Erstens war es Abseits und zweitens eine Doppelbestrafung. Unser Spiel war endgültig hinüber."

Für den ASK Klagenfurt war das Spiel eigentlich entschieden, der Torhunger der Thuller-Elf aber noch nicht gestillt. Der vierte Streich von ASK Klagenfurt war Ziga Anzelj vorbehalten (56.). ASK Klagenfurt baute die Führung aus, indem Samardzic zwei Treffer nachlegte (78./87.). Nach abgeklärter Leistung blickte ASK Klagenfurt auf einen klaren Heimerfolg über Admira Villach.

Kurz vor dem letzten Saisonviertel belegt der ASK Klagenfurt mit 41 Punkten den vierten Tabellenplatz. Mit dem Sieg baute ASK Klagenfurt die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte ASK Klagenfurt 13 Siegen, zwei Remis und kassierte zehn Niederlagen.

Mit 60 Gegentreffern ist Admira Villach die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. Die Gäste stehen mit 21 Punkten weiter auf einem Abstiegsplatz. 

Am nächsten Sonntag reist ASK Klagenfurt zum ASKÖ Gmünd, zeitgleich empfängt ESV Admira Villach SG SK St. Andrä/WAC Juniors 1c.

Die Besten: Matic Ahacic (ReAV) Samardzic (St.) bzw. Guggenberger (OM)

Stimmen zum Spiel
Dietmar Thuller (Trainer ASK): „Nach der Klatsche beim Dellach-Nachtrag war Rehabilitation bei meiner Mannschaft angesagt und das ist uns sehr gut gelungen. Es waren auch schöne Treffer für das Publikum dabei. Für mich war der Schiedsrichter unauffällig.“

Admira-Trainer Tschofen: „Schiri-Trio hat in der Liga nichts verloren!“

Im Ligaportal-Interview echauffierte sich Mathias Tschofen über das Schiedsrichter-Gespann vom heutigen Vormittag

LP: „Was störte sie heute an der Leistung der Schiedsrichter?“
Tschofen: „Da bereitest dich die ganze Woche auf ein Spiel vor und triffst auf ein Ref-Gespann das arrogant auftritt und dich gnadenlos niederpfeift.“

LP: „Bei einem 0:6 war aber gewiss nicht nur das Gespann schuld?“
Tschofen: „Natürlich nicht. Auch meine eigene Mannschaft muss ich in die Pflicht nehmen. Aber das ganze Spiel hätte ab dem 0:1 grundsätzlich anderes verlaufen können, wenn nicht Liri Piuk ständig die Fahne hebt, wo es nichts zu heben gibt. Mir haben hinterher sogar ASK-Fans gesagt, dass wir niedergepfiffen worden sind. Es war ein Beobachter hier. Mich würde es wirklich interessieren, wie er das gesehen hat. Hoffentlich dasselbe wie ich nämlich, dass die drei so schnell nicht mehr in der Liga pfeifen sollten.“



Kärntner Liga: ASK Klagenfurt – ESV Admira Villach, 6:0 (2:0)

  • 87
    Sinan Samardzic 6:0
  • 78
    Sinan Samardzic 5:0
  • 56
    Ziga Anzelj 4:0
  • 54
    Sinan Samardzic 3:0
  • 28
    Sinan Samardzic 2:0
  • 14
    Niko Maric 1:0