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KFV-Cup-Vorjahresfinalist Gmünd muss gegen die SG Schiefling/St. Egyden ins Elferschießen!

Am ersten Dienstag im August stand dieses Jahr die 2. Runde des Villacher Bier/KFV-Cups am Programm. Nachdem wir bereits in der ersten Runde viele hochklassige Duelle und einige Überraschungen gesehen hatten, ging es in Runde zwei auch nicht minder aufregend weiter. Für den Vorjahresfinalist ASKÖ Gmünd ging es bereits knapp her, denn die SG ASKÖ Schiefling/ASKÖ St. Egyden machte es dem Finalisten der Vorsaison nicht leicht. Schlussendlich musste die Entscheidung im Elferschießen fallen.

 

Abtasten zu Beginn, dann Führung für Gmünd

In den ersten Minuten mussten beide Mannschaften erst ins Spiel finden. Vor gut 50 Zuschauern am Sportplatz in St. Egyden gelang es keiner Mannschaft, das Zepter zu Beginn in die Hand zu nehmen. Erst in der 35. Minute war es Domenik Steiner für Gmünd, der das Spiel mehr oder weniger eröffnete. Allen Erwartungen gemäß führte also zur Halbzeit die Mannschaft aus der Kärntner Liga.

Schiefling kommt zwei Mal ran

Auch nach der Halbzeit dauerte es ein wenig, bis die Action wieder auf den Platz kam. Das 0:1 vor der Pause verunsicherte die Gastgeber, die gut gegen die Gmündner dagegenhielten, wenig und so konnten sie schließlich in der 65. Minute durch Patrick Leczek ausgleichen. Gmünd wiederum reagierte mit zwei Wechseln, wovon einer davon 13 Minuten später stach: Michael Siller, der Co-Trainer und Spielertrainer, brachte die Gäste aus Oberkärnten wieder in Front. Doch auch nach dieser erneuten Führung machte die SG Schiefling/St. Egyden nicht schlapp. Gmünd machte zwar das Spiel, doch der Lucky Punch gelang noch in der 92. Minute durch Adrian Stroj, was ein Elferschießen zur Folge hatte.

Gmünd zittert sich im Elfmeterschießen in die nächste Runde

Auch dort ging es nochmal zur Sache. Nachdem jeweils zwei Schützen verschossen und drei trafen, ging es auch bei den Elfern nochmal in die Verlängerung. Schließlich war es aber dann doch der ASKÖ Gmünd der vom Punkt die Oberhand behielt und den sechsten Schuss versenkte, während Keeper Stefan Podesser den Schuss des heimischen Schützen parierte. Somit zitterte sich Gmünd in die 3. Runde des Bewerbes.

Michael Siller, Co-Trainer & Spielertrainer ASKÖ Gmünd:

„Als Favorit in so eine Cuppartie zu gehen, ist immer schwer. Viele Underdogs legen sich in diesen Spielen immer mächtig ins Zeug und machen es einem ziemlich schwer. Auch die SG Schiefling/St. Egyden war einer von diesen Gegnern. Ich kannte zwar die Mannschaft, da sie mit unserer 1b in einer Liga spielen aber sie haben sich trotzdem gut verkauft und konnten so auch zwei Mal an uns rankommen und ein Elferschießen erzwingen. Knapp war dieses auch, jedoch hat unser Keeper Stefan Podesser uns das Weiterkommen ermöglicht, indem er zwei Elfer stark gehalten hat. Alles in allem aber eine schwierige Partie und auch im nächsten Duell gegen den VSV wird’s sicher alles andere als leicht.“

Kommendes Wochenende steht für Gmünd ein Derby gegen den FC Lendorf in der Kärntner Liga an und Ende August wartet im Cup der VSV auf die Oberkärntner. Die SG Schiefling/St. Egyden bekommt es am Wochenende in der 1. Klasse B mit dem SC Arriach zu tun.