Vereinsbetreuer werden

Standardtore en masse beim 3:3 zwischen Ferlach und Köttmannsdorf

ATUS Ferlach
Köttmannsdorf

Das Spiel vom Freitag zwischen dem ATUS Ferlach und dem ASKÖ Köttmannsdorf endete mit einem 3:3-Remis. Die Gäste sahen bereits wie die Sieger aus, führten 2:0 und 3:1, mussten sich aber am Ende doch mit einem Remis zufriedengeben. Köttmannsdorf-Trainer Christian Sablatnig haderte mit der Schiedsrichterleistung. 



Köttmannsdorf legt vor

Köttmannsdorf ging im Derby vor 200 Zuschauern in Führung. Dominik Kruschitz war es, der in der sechsten Minute zur Stelle war nach einem Eckball war. Bis zum Seitenwechsel gab es noch die eine oder andere Gelegenheit für die Gäste, denen Trainer Sablatnig nach dem Spiel genauso nachtrauerte, wie strittigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Weitere Tore gelangen bis zur Halbzeit keinem der Teams und so ging es mit einem unveränderten Stand in die Kabine.

Torreigen in Hälfte zwei, Ferlach holt zweimal einen 2-Tore-Rückstand auf

Unmittelbar nach der Pause traf Patrick Rene Striednig nach einer Flanke zentral zum 2:0 zugunsten des Köttmannsdorfer Teams. (49.). Damit schien der Auswärtssieg auf Schiene, aber ATUS Ferlach konnte rasch den Anschluss herstellen. In der 52. Minute traf Lukas Jaklitsch nach einem Freistoß in die Kreuzecke zum 1:2 für Ferlach. Für das 3:1 des ASKÖ Köttmannsdorf zeichnete Ziga Erzen verantwortlich (59.). Dieser Treffe entstand wieder aus einer Ecke, Köttmannsdorf konnte den zweiten Ball nochmals zur Mitte bringen, wo der Goalgetter parat stand.


Der Zweitore-Vorsprung war also wieder hergestellt, alles deutete auf einen Sieg von Köttmannsdorf hin. Aber ATUS Ferlach konnte abermals zurückschlagen, wiederum durch Jaklitsch. Der ATUS-Offensivmann nahm Fahrt vom Mittelfeld auf und bezwang aus rund 25 Metern Werner Ambrosch zum zweiten Mal (67.). Im Finish ließ Stephan Bürgler die Heimfans ekstatisch jubeln, nach einem Freistoß stand der Routinier zur Stelle.  Schließlich gingen Ferlach und Köttmannsdorf mit einer Punkteteilung auseinander, in einem Spiel, das beide Trainer grundverschieden beurteilten.

Stimmen zum Spiel
Mario Verdel (Trainer ATUS Ferlach): „Natürlich muss ich zufrieden sein, wenn wir nach 73 Minuten 1:3 hinten sind. Von der Anzahl der Chancen und dem spielerischen Element her sah ich uns auf der anderen Seite schon vorne.“

Christian Sablatnig (Trainer Köttmannsdorf): „Ich sage es selten und ungern, aber der an sich gute Schiedsrichter hatte heute nicht seinen besten Tag. Zwei Strafraumsituationen entschied er gegen uns und warum er vor dem 1:2 auf Freistoß entschied muss man nicht verstehen.“

Nächsten Freitag (18:00 Uhr) gastiert Ferlach beim SK Maria Saal, Köttmannsdorf empfängt zeitgleich den VST Völkermarkt.

Kärntner Liga: ATUS Ferlach – ASKÖ Köttmannsdorf, 3:3 (0:1)

  • 89
    Stephan Buergler 3:3
  • 67
    Lukas Jaklitsch 2:3
  • 59
    Ziga Erzen 1:3
  • 52
    Lukas Jaklitsch 1:2
  • 49
    Patrick Rene Striednig 0:2
  • 6
    Dominik Kruschitz 0:1