Austria Klagenfurt setzte sich gegen St. Veit erst im Elfmeterschießen durch

FC St. Veit
SK Austria Klagenfurt

Im vierten und letzten Viertelfinalspiel des KFV-Cup musste Regionalligist SK Austria Klagenfurt Überstunden absolvieren. Die Violetten gewannen beim FC St. Veit mit 5:4 im Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit war es 1:1 gestanden. Die Semifinali (Austria Klagenfurg gegen Völkermarkt und Lendorf gegen Feldkirchen) finden am Montag, 21. April, statt. Die Finalspiele (Hin- und Rück) sind für 13. und 20. Mai (jeweils Dienstag) geplant.

Erwartungsgemäß ging der Favorit aus Klagenfurt nach gut einer halben Stunde in Führung. Nach einem Stellungsfehler auf der rechten St. Veiter Abwehrseite spielte Fabian Miesenböck ideal auf Sandro Zakany, der St.-Veit-Keeper Christoph Gross in einer 1:1-Situation keine Chance ließ und überlegt abschloss. In der Folge hätte Zakany das 2:0 erzielen müssen, vergab aber mehrmals vor Goalie Gross.

Kurioser Ausgleich

Die Herzogstädter gaben nicht klein bei. Im Gegenteil: Die Hausherren versuchten, Druck auszuüben und zum Ausgleich zu kommen. Was dann zur Freude der rund 100 Fans auch gelang. Nosa Iyobosa setzte sich auf der rechten Seite durch. Sein Stanglpass zur Mitte landete bei Raphael Lamzari. Dessen Schuss prallte auf die Stange, von dort auf den Rücken von Austria-Schlussmann Patrick Böck (er kam nach der Pause für Filip Dmitrovic) und danach zum 1:1 ins Tor.

Gegen Ende der regulären Spielzeit hätte St. Veit sogar das 2:1 erzielen können. Wieder stießen die Hausherren gefährlich über rechts vor. Beim Stanglpass von Raphael Riegler zur Mitte kam Heiko Springer ums Aitzerl zu spät. Er traf den Ball nicht mehr richtig, dieser kullerte um wenige Zentimeter am Tor vorbei.

Böck hielt zwei Elfmeter

Nach den 90 Minuten folgte sofort das Elfmeterschießen. Dort parierte Austria-Goalie Patrick Böck zwei Strafstöße von Iyobosa und Kitz. Die Austria ist weiter und spielt nun im Semifinale zu Hause gegen Völkermarkt.

Elfmeter schießen:
Für St. Veit trafen Höberl, Komarek und Tengg.
Für Austria trafen Lalovic, Zakany, Miesenböck und Rojc.


Arno Tamegger, Sektionsleiter FC St. Veit:

Für uns war es eine sehr interessante Standortbestimmung. Wir haben im Winter unseren Kader weiter reduziert, haben viele Junge spielen lassen. Und wir sind sehr stolz, dass man gegen den Regionalligisten Austria keinen wirklichen Unterschied sehen konnte.

Alexander Suppantschitsch, Trainer Austria Klagenfurt:

Es war bei schlechtem Wetter kein wirklich schönes Match. Viele meiner Spieler hatten vom Freitag noch ein schweres Regionalliga-Spiel in den Beinen. Unterm Strich haben wir gewonnen und sind aufgestiegen.