Villacher Bier/KFV Cup

Rothenthurn schafft Cup Sensation

Der SV Rothenthurn schafft die große Sensation und schießt die eigentlich viel stärker eingeschätzten Gäste aus Lienz mit einem 2:1 Heimsieg aus dem Villacher Bier/KFV Cup. Lienz galt, vor allem nach den Leistungen in den letzten Spielen in der Kärntnerliga, eigentlich als großer Favorit in dieser Partie, auch deshalb, weil Rothenthurn bis jetzt überhaupt nicht in die Gänge kam.

Lienz unterschätzt den Gegner

Bereits von der ersten Minute an merkt man irgendwie, dass Rapid Lienz die Sache etwas auf die leichte Schulter nimmt. Es wird weder auf einen guten Spielaufbau geachtet, noch versucht man aus einer gesicherten Defensive herauszuspielen. Chancen waren in den ersten Minuten allerdings auf beiden Seiten Mangelware, kämpferisch und spielerisch konnte der SV Rothenthurn aber mehr überzeugen.

1:0 nach Tormannfehler

Bereits in der 10. Minute kommt es dann aber zu einem Angriff des SV Rothenthurn. Daniel Hofer zieht auf der rechten Seite in Richtung gegnerischen Strafraum und schießt einen Ball in Richtung Tor. Der Tormann von Lienz, Julian Weiskopf, wehrt den Ball unglücklich ab und legt ihn so Rothenthurn Urgestein Peter Zagler vor die Füße, der mir seinem Abstauber auf 1:0 stellt. In weiterer Folge wirkt Rapid Lienz jetzt noch unsicherer und kann praktisch überhaupt nichts für das Spiel tun.

Doppelchance für Lienz kurz vor der Pause

Es dauerte unglaubliche 41 Minuten bis Rapid Lienz das erste mal gefährlich vor das Gehäuse der Einheimischen kam, diesmal konnte sich aber der Tormann des SV Rothenthurn mit zwei unglaublichen Reflexen auszeichnen, und den heimischen die 1:0 Pausenführung retten.

Lienz bleibt auch in Hälfte zwei zu passiv

Die zweite Hälfte beginnt gleich wie die erste endete, nämlich mit schwachem Fußball von beiden Mannschaften. In der 52. Minute dann aber ein Freistoß für Rothenthurn. Zagler Peter zirkelt den Ball gekonnt vor das Tor und Daniel Hofer trifft per Kopf zum 2:0. Lienz wirkte jetzt geschockt und es begann eine etwas hektische Phase.

Hoffnung für Lienz durch Elfmeter

In der 75. Minute musste dann Frohner einen durchbrechenden Lienzer mit einem Foul im Strafraum stoppen, worauf Schiedsrichter Einspieler sofort und auch zurecht auf Strafstoß entschied. Pertl ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. In weiterer Folge versuchte jetzt Lienz Alles um noch den Ausgleich herzustellen, alleine die Mittel mit denen man auftrat waren untauglich. Rothenthurn brachte den absolut verdienten Vorsprung über die Runden und feierte überschwänglich den Aufstieg ins Semifinale.

Bernhard Hanser, Trainer Rapid Lienz: „Meine Spieler haben den Gegner heute anscheinend unterschätzt und nach den Gegentoren fehlte ihnen, da wir ja eine sehr junge Mannschaft haben, die nötige Routine um ruhig weiterzuspielen und die Partie noch einmal zu drehen. Am Ende haben wir heute leider verdient verloren.“

Klaus Schuller, Co-Trainer des SV Rothenthurn: „Ein Bravo an unsere Mannschaft. Sie haben heute taktisch und vor allem kämpferisch wirklich überzeugt. Man hat gesehen dass der Unterschied zwischen Unterliga und Kärntnerliga nicht so groß ist. Ein absolut verdienter Sieg von uns.“     

Im Semifinale muss der SV Rothenthurn jetzt zum SV Hirter Kraig aus der Unterliga Ost! (Termin: 8. Mai)

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von Redaktion

 

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