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Unterliga Ost

Poggersdorf trennt sich von Trainer Christian Schreiber

poggersdorf FCWie uns am Montagnachmittag mitgeteilt wurde hat sich der Unterliga Ost Verein SG FC Poggersdorf von Aufstiegstrainer Christian Schreiber getrennt. ligaportal.at holte die Statements beider Seiten ein und ging der Trennung auf den Grund. Anscheinend haben wir genau die richtigen Parteien um Statements gefragt, denn diese können unterschiedlicher nicht sein. Laut Obmann Gerald Mallner war der sportliche Aspekt und die Tatsache das die Chemie zwischen Spielern und Trainer nicht mehr passt. Der ehemalige Trainer widerlegt diese Aussage und bezeichnte den Obmann als treibende Kraft. Ein neuer Trainer wird heute um ca. 18:00 vorgestellt. 

Hier die Statements von Verein und Trainer:

Obmann, Gerald Mallner:

"Erstens spielten die fünf Niederlagen in sechs Spielen eine große Rolle in unseren Überlegungen. Außerdem hat die Chemie zwischen Trainer und Spielern nicht mehr gepasst. Er hat die Spieler nicht mehr erreicht. Ich gebe ihm aber keine Schuld, er hat gute Arbeit geleistet und hatte großen Anteil am Aufstieg. Zuletzt ist es einfach nicht mehr gegangen und es hat nicht mehr gepasst. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

Ex-Trainer, Christian Schreiber:

"Die Trennung ging vom Verein aus oder besser gesagt vom Obmann. Meine Einstellung ist zu professionel für Poggersdorf, so die offiziele Stellungsnahme des Vereins. Der Erfolg war im Verein nie ein Thema. Wir wussten, dass wir einen kleinen Kader haben und hatten als Ziel den Klassenerhalt, das Einbringen junger Spieler sowie die Weiterentwicklung der Mannschaft.

Druck ist immer wieder nur von Herrn Mallner gekommen. Sein Sohn spielt bei uns im Tor und sollte immer spielen. Ich bin da aber immer meiner Linie treu geblieben, dass ich als Trainer die Aufstellung mache. Da lass ich mir nicht reinreden. Ich wollte bereits letzte Saison einen neuen Torwart, hab ihn aber nicht bekommen. Diese Saison hab ich ihn bekommen und trotzdem sollte immer Patrick (Sohn von Gerald Mallner anm.) spielen lassen, obwohl er körperlich einfach noch nicht reif genug ist um auf diesem Niveau zu bestehen. 

Herr Mallner hat mir bereits im Vorjahr immer wieder Steine in den Weg gelegt, obwohl ich aus dem Kader das Maximum herausgeholt habe. Das zeugt von einer guten Arbeit. Die Mannschaft spielte jahrelang um den siebenten, achten Platz und im Vorjahr gelang uns der Aufstieg über die Relegation. Die Spieler haben immer zu mir gehalten, dass haben sie mir auch telefonisch mitgeteilt. Das Telefon bei mir läuft seit gestern heiß, immer wieder rufen mich Spieler an, die die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen können. Die Chemie hat also gestimmt!

Zwei Spieler hat es gegeben die aufhören wollten, einer davon hat sich verletzt und danach Probleme mit der Firma bekommen. Von denen weiß ich, dass sie gesagt haben unter diesem Trainer spielen wir nicht mehr und haben etwas queruliert, weil sie mit dem Vorstand gut waren. Aber so ist es im Fussball. Ich habe diese Entscheidung schon länger geahnt, weil die Chemie zwischen mir und dem Obmann nicht gepasst hat. Auch schon im vergangenen Jahr gab es immer wieder Probleme mit ihm, obwohl wir eine wirklich gute Saison spielten. 

Fussballerisches Denken ist in Poggersdorf einfach nicht vorhanden. Vielleicht habe ich seinen Sohn ja auch zu wenig gefördert und wurde deswegen entlassen. Es ist einfache eine falsche treibende Kraft im Vorstand, der viel zunichte macht. Poggersdorf hat eine super Infrastruktur, dort wäre viel möglich. Nach dem Aufstieg hab ich mir überlegt ob ich noch weitermache, habe mich dann aber entschlossen weiterzumachen, weil ich es den Spielern einfach schuldig war. Es passte einfach die Chemie zwischen Obmann und Trainer nicht, nicht zwischen Trainer und Spielern, dass wollte ich noch einmal klar stellen.

In Zukunft bleibt jetzt etwas mehr Zeit für die Familie und es wird sich sicher wieder irgendwo ein Trainerposten ergeben."

 

von Markus Leitner

 

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