Gurnitz muss im zweiten Jahr in der Unterliga noch um den Klassenerhalt kämpfen

Beim ASKÖ Gurnitz aus der Unterliga Ost blickt man mit gemischten Gefühlen auf den Herbst zurück. Mit 15 Punkten in 16 Spielen war die Ausbeute doch eher mager und so steht man derzeit am 12. Tabellenplatz. Da der Abstand zu den Abstiegsplätzen aber nur drei Punkte beträgt, heißt es jetzt akribisch arbeiten, um mit einem guten Saisonstart die Weichen in Richtung Klassenerhalt zu stellen. Keine leichte Situation für das Team rund um Trainer Andi Pöck, der allerdings optimistisch ist, die nötigen Punkte schon bald am Konto zu haben.  

Zu wenig Punkte

"Nachdem das zweite Jahr als Aufsteiger angeblich das Schwierigste ist, sind wir mit dem Tabellenplatz, aber nicht mit der Punteausbeute zufrieden", bringt es der Trainer des ASKÖ Gurnitz, Andreas Pöck gleich auf den Punkt. Gurnitz konnte im Herbst nur drei Mal gewinnen und teilte sich sechs Mal mit den Gegnern die Punkte. Unter dem Strich einfach zu wenig, um ruhig in die Wintervorbereitung gehen zu können.

Potential wurde nicht abgerufen

"Highlights waren im Herbst sicher der 5:1-Derbysieg gegen den SV Donau und der 6:0-Sieg gegen den SV Ruden, bei dem wir nach nur zwei Punkten aus den vergangenen fünf Spielen wirklich Charakter bewiesen", gab es bei Gurnitz im Herbst auch lichte Momente. Damit bewies man auch, dass die Mannschaft viel Potential hat, nur wurde dieses zu selten abgerufen bzw. in Punkte umgemünzt.

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Foto (Sobe): Gurnitz-Trainer Andreas Pöck muss sein Team im Frühjahr zum Klassenerhalt dirigieren

Der Klassenerhalt ist das einzige Ziel

 "Im Frühjahr wollen wir so schnell wie möglich genügend Punkte sammeln, um den Nichtabstieg zu sichern und vor allem unsere jungen Spieler wieder einen Schritt nach vorne zu bringen", sagt der Coach.

Neuzugänge sollen einschlagen

Zugänge: Rozgonyi László (Sachsenburg) und Amet Cemal (Wölfnitz)

Abgänge: Zlattinger Daniel und Hubmann Günther (beide Wölfnitz)

"Ich denke, dass wir uns sowohl spielerisch als auch charakterlich mit den zwei Neuverpflichtungen verstärkt haben. Ich wünsche uns eine verletzungsfreie Saison und freue mich auf das gemeinsame Frühjahr", blickt Pöck optimistisch in die nahe Zukunft.

Trainingslager und Saisonauftakt

"Ende Februar geht es für vier Tage nach Medulin, um uns wieder auf den Naturrasen zu gewöhnen, an der Taktik zu feilen und natürlich den Teamspirit zu steigern. Und dann hoffen wir, dass uns so viele Fans wie möglich am 28.3. im ersten Heimspiel beim Derby gegen den Titelaspiranten ASKÖ Wölfnitz unterstützen werden", schließt Andreas Pöck ab.

innerkrems

 

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