"Am Erfolg lag es wohl nicht" - Michael Rutnig nicht mehr Trainer des TSV Grafenstein

Beim TSV Grafenstein aus der Unterliga Ost könnte man nach der tollen Hinrunde im Herbst und dem erreichten vierten Platz durchaus zufrieden sein. Trotzdem erreichte uns jetzt die Nachricht, das Erfolgscoach Michael Rutnig nicht mehr Trainer des TSV ist. Wie uns der Trainer in einer Aussendung mitteilte, wurde er vom Vorstand informiert, dass man im Verein neues Blut haben möchte und sein Vertrag nicht mehr verlängert wird.    

Am Erfolg lag es nicht 

"Ich bin seit letzter Woche nicht mehr Trainer in Grafenstein", teilt Michael Rutnig mit und ergänzt: "Am mangelnden Erfolg lag es vermutlich nicht, doch der Vorstand hat mich letzte Woche informiert, dass ich für das nächstes Jahr keinen Vertrag mehr bekomme und nach vier Jahren frisches Blut gebraucht wird."

Freiwilliges Training war geplant

"Wir hätten ein freiwilliges Training geplant, natürlich unter Einhaltung der entsprechenden Maßnahmen, weil die Spieler das Home-Training mehr oder weniger satthatten und endlich wieder mit Ball trainieren wollten. Ich habe vor einiger Zeit über eine Pause nachgedacht, doch aufgrund der Corona-Situation hatte ich etwas Zeit und hätte das Traineramt gerne weitergeführt. Ich bin für alles offen, wobei man abwarten muss, wie es generell im Fußball weitergeht", erklärt Rutnig.

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Foto (Sobe): Der Vertrag von Michael Rutnig als Trainer des TSV Grafenstein wurde nicht verlängert

Annulierung war etwas voreilig

"Vielleicht hätte man die Meisterschaft nicht gleich annullieren und noch etwas zuwarten sollen. Eine Möglichkeit wäre meiner Meinung nach auch gewesen, die Spiele im Herbst nachzuholen, denn so war die Herbstsaison leider komplett umsonst. KFV-Präsident Klaus Mitterdorfer hat immer die aktuellen Informationen veröffentlicht. Man wünscht sich als Trainer und Verantwortlicher, dass es zumindest einen Richtwert gibt, wann die Meisterschaft beginnt."

Man muss vorsichtig bleiben 

"Ich kann die Entscheidungen der Regierung irgendwo verstehen. Die Lockerungen gehen jetzt niemanden schnell genug, doch ich glaube, dass sie etwas vorsichtig damit umgehen wollen", schließt Michael Rutnig ab.

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