Gerald Baumgartner legt Traineramt in St. Stefan nieder!

Eine lange Ära endet beim SC St. Stefan/L. aus der Unterliga Ost. Gerald Baumgartner, seit fünfeinhalb Jahren Trainer gab seinen Abschied bekannt. Er pausiert und möchte sich eine Auszeit vom Fußball nehmen. Unter seiner Führung kehrte St. Stefan in die Unterliga zurück.

 Gegenüber Ligaportal erklärte Baumgartner:

"Nach fünfeinhalb Jahren und einer schönen Zeit beim SC St. Stefan bin ich gemeinsam mit dem Vorstand zu dem Entschluss gekommen, mein Traineramt zurückzulegen. Nach insgesamt zehn Jahren als Trainer ist der Akku leer. Die Coronasituation war auch sehr mühselig, denn man bereitet sich vor, steckt sein ganzes Herzblut in diese Arbeit und man wusste einfach nicht, wie es weitergeht. Nach der Vorbereitung mussten wir zurückstecken und ich habe auch versucht, unsere Spieler immer zu motivieren. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass mir die Kraft ausgeht und leider die Motivation schwindet, deshalb haben wir nun entschieden, einen Schlussstrich zu ziehen.

Ich möchte sehr vielen Personen danken, denn wir haben sehr viele Erfolge gemeinsam gefeiert. Zu den größten Highlights zählt der Beginn 2015 und der Einstand mit einem 6:0 gegen Gallizien. Der schönste Moment war der Aufstieg 2018/19 in die Unterliga im Zuge des 70-Jahr-Jubiläums unseres Vereins. In der ersten Saison in der Unterliga waren wir Punktegleich mit dem Tabellendritten, was natürlich auch sensationell war.

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Foto: Sobe

Der Verein ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich möchte auch nochmal zurückdenken und meinen Dank an unseren verstorbenen Obmann, der auch immer mit Herzblut dabei war, aussprechen. Das hat mich sehr getroffen, doch wir haben weitergekämpft und einen neuen Vorstand gewählt, der wirtschaftlich sehr engagiert ist. Ich bin dankbar für die stets gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der Verein hat sich enorm weiterentwickelt. Wir sind mit 150 Nachwuchsspielern sehr gut aufgestellt. Der Verein ist an mich herangetreten und möchte, dass ich dem Verein erhalten bleibe und die sportliche Leitung übernehme, doch das werde ich allerdings erst nach einer Verschnaufpause entscheiden. Es ist schön zu sehen, dass in diesem Verein jeder an einem Strang zieht und die Position als sportlicher Leiter wäre für mich sehr interessant. Ich würde es nicht ausschließen, doch zuerst muss ich mich erholen, denn Trainer zu sein ist eine schöne, allerdings auch keine leichte Sache. Man investiert sehr viel Zeit und ich möchte auch meiner Familie danken, die immer hinter mir stand. Man wird sehen was die Zeit bringt, zuerst muss der Akku aufgeladen werden und da mir der Verein so wichtig ist, kann es schon sein, dass man mich dort wiedersieht oder mich vielleicht irgendwann wieder an einer Outlinie erlebt.

Zum Abschluss möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die hinter mir standen und ich hoffe, dass wir uns bald wieder am Fußballplatz begegnen. Schade, dass wir aufgrund des Lockdowns die Saison nicht zu Ende spielen und gemeinsam feiern konnten. Zu hoffen ist, dass es im Frühjahr wieder weitergeht und wir diesen zweiten Lockdown überwinden."


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