Harald Wogrin- neuer Keeper für den SV Donau!

Der SV Donau Klagenfurt schlug gleich zu Beginn des Transferfensters ordentlich zu. Die St. Ruprechter sicherten sich die Dienste von Keeper Harald Wogrin (35) von der WSG Tirol, der hinkünftig nicht nur zwischen den Pfosten steht, sondern auch die jungen Keeper-Backups entwickeln soll. Der Transfer resultierte aus einer glücklichen Fügung abseits vom grünen Rasen.„Es hatte eigentlich nichts mit Fußball zu tun“, erzählt Donau-Sportchef & Banker Raphael Thun-Hohenstein über den Coup. „Ich übergab Harry Tätigkeiten in der Sparkassenfiliale Annabichl und wir kamen auch über Fußball ins Gespräch. Es war eine Sache von zwei Minuten um ihn zur Donau zu lotsen.“

 

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(Bild KK)

Ein wahrer Blitztransfer also, der sich bereits rund um die letzte Herbstrunde anbahnte. Wogrin blickte den Donau-Kickern da in Wölfnitz auf die Beine (1:0-Sieg) und was er sah überzeugte ihn. Das OK vom Bundesligisten Wacker Tirol trudelte diesen Donnerstag ein, womit der bemerkenswerte Transfer in trockenen Tüchern liegt.

Harald Wogrin verließ Kärnten vor knapp 8 Jahren, um in Westösterreich sein Glück zu versuchen. In Kärnten galt er als „Strawanzer“, der nach seiner Ausbildung in der FC Kärnten-Akademie (unter Thun-Hohensteins Vater und Donau-Trainer Wolfgang) bei zahlreichen Unterhaus-Clubs als Nummer 1 zwischen den Pfosten stand. 2013 ging er dann nach Tirol, wo er dann im gehobenen Unterhaus Fuß fasste, als letzte Station ging es zu Wacker Tirol, wo er zwar zu keinen Bundesligaehren kam, aber als Ersatztormann auf dem Spielbericht stand. In der 2. Mannschaft kam er zu Einsätzen in der Tiroler Landesliga, die aufgrund des besonderen Systems im Westen der Regionalliga in Kärnten zumindest nahe kommt. Harald Wogrin kehrte letztes Jahr wieder nach Kärnten zurück und diese „glückliche Fügung“ wollte es, dass er dem Fußball erhalten bleibt. Eben beim SV Donau Klagenfurt, die St. Ruprechter schlossen den Herbst in der ULO im Mittelfeld ab.