Grafenstein hat gute Karten - Titel bleibt weiter im Visier

Beim TSV Grafenstein ist man nach der Hinrunde durchaus zufrieden. Zwar wurde der Verein eine Zeit lang arg von Corona gebeutelt - Anfang Oktober musste die gesamte Mannschaft in Quarantäne - , doch am Ende liegt man an der dritten Stelle der Tabelle der Unterliga Ost und man weist nur fünf Punkte Rückstand auf Leader ASK auf. Dazu hat man noch ein Spiel weniger ausgetragen und das ist dann auch der Grund, warum man in Grafenstein noch immer an die Chance glaubt, am Ende der Saison ganz oben stehen zu können.      

Tolle Stimmung - "Alles ist möglich"

"Die Stimmung in der Mannschaft war sehr gut. Das war aber auch zu erwarten, da auch in Vergangenheit ein tolles Verhältnis zwischen Verein/Vorstand und Spielern gepflegt wurde", sagt Marcel Kuster, der Individualtrainer des TSV Grafenstein und fügt hinzu: "Wir haben uns sehr hohe Ziele gesetzt und gingen auch als Mitfavorit in die Saison. Prinzipiell ist natürlich noch Luft nach oben, wir sind jedoch in der Meisterschaft und im Cup voll im Rennen."

Mehrere Highlights 

"Zu unseren besten Spielen zähle ich das gewonnene Schlagerspiel gegen die spielstarken Jungs aus St.Andrä, wo man die derzeitige Qualität der Unterliga zu sehen bekam. Als weitere Highlights den Kantersieg gegen Wölfnitz und das gewonnen Cupspiel gegen "Ligadino" ATSV Wolfsberg. All diese Spiele fanden vor heimischer Kulisse statt, wo wir definitiv ganz schwer zu biegen sind", blickt man in Grafenstein gerne zurück.

Sechs Kabinen

"Unser Verein ist sehr sorgfältig mit dem Thema "Covid-19" umgegangen und hat nötige Maßnahmen gesetzt. Wir hatten bei jedem Training sechs Kabinen zur Verfügung, wo wir den Abstand locker einhalten konnten. Leider hatten wir aber auch Verdachts- und Coronafälle! Wir haben da ganz klar den gesundheitlichen Aspekt vor den sportlichen Erfolg gestellt und klare Richtlinien eingehalten", erklärt Kuster.

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Foto (Sobe): Christopher Sauerschnig (re.) will mit dem TSV Grafenstein hoch hinaus

"Es wird weitergehen" 

"Aus heutiger Sicht bin ich positiv gestimmt, dass es in irgendeiner Form weitergeht. Ich befürchte aber einen Anstieg an Spielern, die ihre Karriere aufgrund von Corona beenden. Es ist davon auszugehen, dass so manch etablierter und ins Alter gekommener Spieler die Schuhe Corona-geschuldet an den Nagel hängt."

Faire Lösung 

"Unser Vorstand hat sich mit den Spielern zusammengesetzt und es wurde eine sehr faire Lösung in punkto Aufwandsentschädigungen gefunden, die für beide Seiten vertretbar ist bzw. war. Der Verein hat natürlich auch die nötigen Förderunterlagen eingereicht um gut durch diese herausfordernde Zeit zu kommen", sagt Kuster.

Neuer Spieler müsste zu 100% passen 

"Auch in der Winterzeit werden Spielergespräche geführt. Wir haben einen gut gefüllten Kader mit hoher Qualität und ein Transfer würde nur getätigt werden, wenn wir felsenfest davon überzeugt sind, dass der Spieler uns zu 100% weiterhelfen kann und auch in die Mannschaft passt", schließt Marcel Kuster ab. 


Der TSV Grafenstein und ligaportal.at wünschen ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr!

 

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