Testen um das Frühjahr zu retten? Der SV Donau bringt eine neue Idee ins Spiel

Der SV Donau Klagenfurt | St. Ruprecht festigte im Herbst weiter seine Position als konstante Größe in der Unterliga Ost. Eher verhalten gestartet, gab es gegen Herbstende vier Punkte gegen die Aufstiegsfavoriten. Um den Spielbetrieb zu retten, bringen die St. Ruprechter mit einer Version von “Spitzensport light” eine interessante Variante ins Spiel.

 

Zufriedenstellender Herbst


Bis September gab es für die Truppe von Wolfgang Thun-Hohenstein nur den Auftaktsieg in Gurnitz zu feiern, dann gab es aber bis zum Ende der Hinrunde nur noch eine Niederlage gegen St. Andrä. “Wir haben uns gesteigert und hatten zudem mit Ausnahme von Filippo Simoner keine schwere Verletzung im Herbst zu beklagen", erinnert sich der Trainer. Er gibt sich mit der Hinrunde zufrieden, rückt aber trotz neun Punkte Rückstand (bei einem Nachholspiel) nicht vom Saisonziel “Top 5” ab.

Gerne blickt er auf die letzten beiden Spiele gegen Grafenstein (1:1) & in Wölfnitz (1:0) zurück: “Das waren wirklich feine Unterhausspiele, in denen wir 4 Punkte holten.”

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Donau-Trainer Wolfgang Thun-Hohenstein blickt zufrieden auf den herbst zurück. Foto: SOBE

“Ich überlege mir, das ganze Wochenende Einzeltrainings zu geben”

Die derzeitigen Platzsperren lassen Thun-Hohenstein verzweifeln: “Ich bin es seit meinem 6. oder 7. Lebensjahr gewohnt, mehrmals in der Woche auf dem Platz zu stehen. Mir geht das alles so ab”, spricht er sicher vielen aus dem Herzen. Mittlerweile überlegt sich der Trainer am ganzen Wochenende den Spielern erlaubtes Einzeltraining zu geben, “damit sie wenigstens nur wieder einmal einen Ball am Fuße haben und sich freuen können, die Situation nimmt ja auch die Spieler mit.”

Kadermäßig gibt es mit Harald Wogrin einen neuen Keeper (wir berichteten), Simoner kehrt genauso wie der sich schon in der Vorbereitung ausgefallene Elias Gauper in die Truppe zurück, Nenad Popovic beendete seine Karriere. Die begabten Youngsters Phillip Brencic & Chokri Hanini beförderte der Coach in die Kampfmannschaft.

Sportchef Raphael Thun-Hohenstein denkt eine Teststrategie im Unterhaus an

Donau-Sportchef Raphael Thun-Hohenstein betont die Verantwortung des organisierten Sports während der Pandemie: “Diese Krankheit darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen.” Nach Thun-Hohenstein gibt es nach einem Jahr Pandemie-Erfahrung wesentlich bessere Möglichkeiten als im Frühjahr 2020. “Im professionellen Bereich hat sich das Testen bewährt. Mittlerweile sind die Tests derart massenhaft verfügbar, dass ich nicht einsehe, warum nicht auch der Amateur-Bereich so einen Weg einschlagen könnte.”

Der Sportchef spielt dabei auf eine Art “Spitzensport light” an, mit ähnlichen Präventionskonzepten. “Mittlerweile gibt es ein so umfassendes Testangebot, dass es wohl zu schaffen wäre.” Vom Verband würde er sich diesbezüglich wünschen, sich in diese Richtung hin Gedanken zu machen und Teststrategien zu entwickeln.

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