Vereinsbetreuer werden

In Ludmannsdorf wird sich der Weg nach der ersten Frühjahrsrunde weisen

Der SV Ludmannsdorf überwintert an der tollen zweiten Stelle der Unterliga Ost. Mit sieben Punkten Rückstand auf Tabellenführer Eberstein ist man im Titelkampf aber wohl nur der Außenseiter, außer man gewinnt das erste Spiel im Frühjahr - eben gegen Eberstein. Dann könnte es nochmals richtig spannend werden und im Falle des Falles würde man sich natürlich auf die vielen Derbys in der Kärntnerliga freuen.

Starke Saison - bis auf den Abschluss

"Der Abschluss in Gallizien verlief mit dem 1:5 nicht nach Wunsch", blickt Roman Weber, der Sektionsleiter des SV Ludmannsdorf zurück und ergänzt: "Aber wenn wir den ganzen Herbst ansehen, war die Leistung der Mannschaft unglaublich und wir sind mehr als zufrieden. Sowohl die Spieler als auch wir Funktionäre sind überglücklich, dass der Herbst ohne größere Einschränkungen gespielt werden konnte und wir tolle Stimmung am Sportplatz erleben konnten."

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Foto (Sobe): Michael Jakopitsch vom SV Ludmannsdorf in spektakulärer Pose

"Nix ist fix"

"Im Winter wird es im Kader keine großen Veränderungen geben. Zurzeit ist noch nichts fix. Auf der Ersatzbank :) werden wir allerdings nachschärfen müssen. Die Positionen sind Top besetzt, aber es fehlt an Kadertiefe. Vor allem, weil wieder 17 Partien auf uns warten", erklärt Weber. 

Im Frühjahr sollte alles fit sein

"Unser zweiter Tormann, Tobias Hartl, fiel fast den gesamten Herbst aus und natürlich plagen einige Spieler kleinere und größere Blessuren. Dies ist auch dem harten Herbstprogramm geschuldet. Über den Winter sollten aber alle wieder fit werden", hofft man in Ludmannsdorf auf eine verletzungsfreie Vorbereitung. 

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Foto (Sobe): Nico Spendier hatte den Ball immer fest im Blick

Heimstärke prolongieren

"Wir wollen im Frühjahr weiter attraktiven Fussball spielen, zuhause ungeschlagen bleiben und was dann rausschaut, werden wir am Ende sehen", sagt der Sektionsleiter. Ludmannsdorf feierte zuhause in acht Spielen sieben Siege und musste nur einmal die Punkte teilen. Anders sieht es hingegen auswärts aus, denn da musste man in neun Spielen vier Mal als Verlierer vom Platz gehen, zwei Mal spielte man Unentschieden und man konnte sich nur drei Siege sichern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei Ludmannsdorf als ganz klar in einer Verbesserung der Auswärtsbilanz. 

Hoffen auf normalen Saisonstart

"Ich gehe davon aus, dass wir normal starten werden können. Wenn nicht, wird es sicher eine große Diskussion über Abbruch oder nicht geben. Sollte die Saison verspätet starten, werden wir größere Terminprobleme bekommen", erklärt Roman Weber etwas nachdenklich.

In der ersten Runde entscheidet es sich 

"Zum Frühjahrsstart begrüßen wir Eberstein bei uns zu Hause, dies wird gleich eine Standortbestimmung für beide Mannschaften sein. Ansonsten sehe ich auch noch die Austria Amateure weit vorne. Gedanken zum Aufstieg machen wir uns noch keine, aber Derbys gegen Köttmannsdorf, St. Jakob, ATUS Ferlach und SAK hätten auch seinen Reiz", schließt Roman Weber ab.