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Schiri ohne Geld heimgeschickt: Strafe & Sperre für Obmann!

Ein äußerst kurioser Vorfall ereignete sich laut der Kleinen Zeitung in der Kärntner Unterliga Ost. Heimverein SV Eberstein verweigerte dem Schiedsrichter nach dem Spiel das ihm zustehende Honorar. Der Verband griff nun hart durch: Eine saftige Geldstrafe sowie eine Sperre für den Obmann.

 

Gesperrte Spieler sind keine Seltenheit, ein gesperrter Obmann schon. Zwei Spiele Sperre fasste Eberstein-Chef Erwin Petutschnig aus, wie es beim Kärntner Fußballverband heißt. Der Grund dafür macht die Sache noch kurioser. Nach einem Spiel in der Unterliga Ost gegen Galizien verweigerte der Verein dem Schiedsrichter die Auszahlung des Honorars.

Schiri bekommt kein Geld!

„Für diese Leistung hat er kein Geld verdient“, war Petutschnig nach Schlusspfiff nicht zu beruhigen. Der Verband reagierte und sprach neben zwei Spielen Sperre noch eine Strafe von insgesamt 450 Euro aus. Zudem sei „die aushaftende Schiedsrichtergebühr von 250,50 Euro einzuzahlen“.

Dennoch bleibt der Ärger in Eberstein groß. „Es ist eine Schweinerei, wie man da behandelt wird. Wenn ich einen Fehler mache, gibt es eine Geldstrafe und die Schiedsrichter dürfen sich alles erlauben“, sagt Petutschnig. Vor dem Strafausschuss sei man ein Mensch zweiter Klasse.

Da hält der Verband dagegen. Es gebe ein Regelwerk, das eben nicht nur von Spielern, sondern auch von Funktionären einzuhalten sei. „Alle Fälle werden bei uns neutral und sachlich behandelt. Es finden faire Diskussionen statt und die ehrenamtlichen Mitglieder in den Ausschüssen stellen immer wieder ihr Fingerspitzengefühl unter Beweis“, heißt es vom Verband.

Kurios ist dieser Fall auf alle Fälle.

Quelle: Kleine Zeitung

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Unterhaus


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