Vereinsbetreuer werden

Trotz "Hinti-Coup": Sirnitz ruft Klassenerhalt als primäres Ziel aus!

Sirnitz schrammte letzte Saison haarscharf am Abstieg vorbei, schrieb aber durch den sensationellen Wechsel von Martin Hinteregger in den Amateurfußball "die" Unterhaus-Geschichte. Der Star wird Neo-Coach Florian Oberrisser noch einige Zeit nicht zur Verfügung stehen.

 

»Vater-Sohn-Deal« mit Steuerberg, um Spielerengpässe beim Training abzufedern

Heute startet Sirnitz in die Herbst-Vorbereitung, auf den großen Star brauchen etwaige Zaungäste aber noch nicht hoffen: „Martin muss noch einige Zeit seine Sehnen- und Meniskusverletzung ausheilen“, erzählt der neue Trainer Florian Oberrisser, der sich einen Kaderüberblick verschaffte: „Den einen oder anderen kenne ich noch aus meiner RLM-Zeit, andere wiederum als Gegenspieler von Sachsenburg. Da sind schon ein knappes Dutzend gestandene Spieler dabei.“ 

Mit den jungen Akteuren ist der Kader allerdings nicht besonders riesig, zusätzlich gibt es ab Ende September angesagte Trainingsausfälle zahlreicher Kicker: „Die Studenten ziehen dann wieder nach Wien und Graz, stehen nur am Spieltag zur Verfügung. Wir haben uns da aber etwas einfallen lassen, damit wir im Training stets ausreichend Spieler für die Übungen zur Verfügung haben.“

Die Lösung erfolgt per Einladung an den Nachbarclub Steuerberg (1. Klasse C), praktischerweise von Florians Vater Werner Oberrisser gecoacht und mit ähnlichen Problemen kämpfend: „Unter der Woche legen wir das Training zusammen, nur das Abschlusstraining macht dann jeder für sich!“ Eine Bündelung von Synergien, die gewiss noch Schule machen wird. 

Akademiespieler als Verstärkung gewünscht, Ziel ist ein Nichtabstiegsplatz

Vom Verein erhofft sich Oberrisser noch die eine oder andere Verstärkung bis zum Schließen des Transferfensters: "Es müssen keine arrivierten Routiniers sein. Mir schweben da junge Akademiespieler vor, die es nicht in den Profibereich schafften. Ich arbeite ohnehin gerne mit jungen Spielern." 

Als Ziel legt er die Latte vorläufig niedrig, „ein Nichtabstiegsplatz, angesichts der letzten Saison wäre alles andere vorläufig vermessen. Nachbessern können wir dann immer noch.“ Favorit ist für den Viktringer „nach Stand der Dinge Grafenstein. Mittlern, wenn sie Truppe halten & St. Veit mit der Aufstiegseuphorie werden auch vorn zu finden sein.“