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Spielberichte

Rückersdorf fixiert in einem Spiel mit zwei Gesichtern gegen Ulrichsberg den Klassenerhalt!

SF Rückersdorf
SC Ulrichsberg

Am Samstag traf SF Rückersdorf in der Unterliga Ost auf SC Ulrichsberg. Die Zielsetzung der Gäste war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz keinesfalls als Verlierer verlassen. Die Zuschauer durften sich auf interessante 90 Minuten freuen. Abstiegskracher im Waldstadion bei Rückersdorf! Während die Ulrichsberger zwar den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch schaffen wollen, aber insgeheim bereits schon die Liga „gekündigt“ haben und hier „schwerelos“ auftreten konnten, mussten die Gastgeber noch um den Klassenerhalt rackern, welchen man hier fixieren wollte.


Keine Tore in Halbzeit 1

Rückersdorf war auf eine gesicherte Abwehr ausgerichtet, wollte nicht in unnötige Konter laufen und so nahm man in der Anfangsphase nicht das allerletzte Risiko. Ulrichsberg hingegen hatte dahingehend natürlich die besseren Karten in den ersten 45 Minuten obwohl man schon in Hälfte eins mit schwerem Verletzungspech haderte, wirkte aggressiv, hatte mehr Spielanteile und wirkte auch spielerisch obenauf, jedoch scheiterte man durch Jevtimijevic am starken Keeper Omelko mit einer Großchance. Letztendlich fehlte nur der letzte tödliche Pass, welcher die Lücken öffnete. Nach 45 Minuten beendete Schiedsrichter Ermin Garanovic Halbzeit eins und gönnte den Fans eine kurze Verschnaufpause.

Viele strittige Situationen, aber Rückersdorf setzt sich durch

In der zweiten Hälfte schlug das Pendel dann in eine andere Richtung ein. Einerseits weil Rückersdorf quasi fast gegen den Spielverlauf nach einer schönen Aktion aus dem Nichts in Führung ging und bereits für die leichte Vorentscheidung sorgte, andererseits, weil die Partie dann für Ulrichsberg etwas ins Abseits rutschte. Sicherlich mitverantwortlich dabei Schiedsrichter Ermin Garanovic, welcher nicht nur das angebliche Handspiel beim 1:0 durch ließ, sondern auch wenige Minuten nach dem Rückstand eine harte gelb-rote Karte zückte, als Allmaier aus Schiedsrichtersicht einen Freistoß zu schnell ausführte, die gelbe Karte an Rückersdorf nicht mitbekam und somit mit Gelb/ Rot vom Platz musste (74.). Die Partie schien nun an der Kippe und Rückersdorf schlug den Weg Richtung Klassenerhalt ein. Der zweiten gelb- roten Karte ging ein Foul voraus, welches nicht geahndet wurde und so wurde ein taktisches „Foul“ von Christoph Hubert Feichter (Ulrichsberg, 82.) ebenso mit Gelb/ Rot geahndet. Erhitzte Gemüter nun bei Ulrichsberg, die trotz guter 60 Minuten um ihre Früchte gebracht wurden, so musste dann auch noch Oraze nach einem „Frustfoul“ vom Platz, als Rückersdorf schon 2:0 voran lag und die wichtigen drei Punkte rund um den Klassenerhalt quasi schon im Sack hatte.

In Minute 59 setzte sich Klemen Ofic durch und konn sich nach einem toll abgeschlossenen Alleinganz als Torschütze zum 1:0 feiern lassen.  Darauf hin blieb der Gästetormann nach 85 Minuten erneut nur zweiter Sieger und Lovro Splichal traf per Planteu-Abpraller zum 2:0.  Nach dem Schlusspfiff bejubelten die SF Rückersdorf drei Punkte und gehen mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den FC Eisenkappel. Ulrichsberg hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen den ASK Klagenfurt die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.


Markus Deutschmann, Obmann Rückersdorf:  „Anfangs war Ulrichsberg sicherlich stärker, wirkte spielerisch durchdachter, obwohl wir gesichert auftreten und nichts anbrennen lassen wollten. Dann sind wir aber besser in die Partie gekommen und die zweite Hälfte bekam ein anderes Gesicht. Mit dem 1:0 kam dann die leichte Vorentscheidung aus der schönsten Aktion im Spiel. Ulrichsberg hatte dann vielleicht die Nerven verloren und sich selbst aus dem Spiel genommen. Pauschallob an die gesamte Mannschaft! Gott sei Dank haben wir diesmal endlich den Klassenerhalt gesichert in einem Spiel mit zwei Gesichtern, in welchem Ulrichsberg ganz und gar keine Geschenke verteilt hat.“

Raphael Groinig, Trainer Ulrichsberg:  „Ein tolles Spiel um den Abstieg mit viel Spannung. Wir waren erste Hälfte klar besser, hatten auch eine Top-Chance nur der letzte Pass fehlte. In der zweiten Hälfte griff dann der Schiedsrichter unbegründet in die Partie hinein, dass wir nicht einmal einen Punkt machen hätten können. Hat leider schon beim 0:1 begonnen, als der Ball mit der Hand mitgenommen wurde und wurde dann mit den Ausschlüssen fortgesetzt (bis auf die rote Karte). Mit dem Tor und dem Ausschluss innerhalb kürzester Zeit ist die Partie dann natürlich in eine andere Richtung gekippt. Unglückliche Momente, aber wir sind auch selber schuld und suchen die Ausrede nicht beim Schiedsrichter. Wir wollen im letzten Spiel trotz vielen Ausfällen aber nochmals alles geben, wir geben nicht auf!“

Die Besten: Ofic bzw. Reka

 

 

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