Rückersdorf zeigte zu wenig Willen - Wölfnitz nahm drei wichtige Punkte mit

SF Rückersdorf
ASKÖ Wölfnitz

In der 8. Runde der Unterliga Ost duellierten sich der Tabellensiebte SF Rückersdorf und der Tabellensechste ASKÖ Wölfnitz. In der letzten Runde gewannen die SF Rückersdorf mit 5:3 gegen DSG Sele Zell. Diesmal ließ die Heimmannschaft aber die nötige Aggressivität vermissen und so gewann Wölfnitz knapp, aber nicht unverdient mit 1:0. 

Keine Tore in Halbzeit 1

In Halbzeit 1 trifft keine der beiden Mannschaften ins Tor und so steht es nach 45 Minuten noch 0:0. In der Folge muss der Schiedsrichter innerhalb kurzer Zeit mehrmals in die Brusttasche greifen. In der 20. Minute bekommt Adnan Bajric die gelbe Karte. In der 35. Minute zückt der Schiedsrichter den Karton und zeigt Thomas Besser-Hafner ebenfalls Gelb. Rückersdorf verzeichnete zwar einen Schuss an die Außenstange, die wesentlich besseren Chancen hatte aber Wölfnitz, die jedoch auch nicht genutzt wurden. In weiterer Folge macht Schiedsrichter Wolfgang Pichler einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

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Foto: Sobe

Patrick Leczek erzielt Siegtor und lässt Fans jubeln

Patrick Leczek bewahrt in der 65. Minute die Übersicht und verwandelt mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zum 0:1. Rückersdorf sollte sich jetzt aufbäumen, doch das passierte nicht und die Gäste waren dem zweiten Treffer näher, als Rückersdorf dem Ausgleich. Zussner vergibt in der Schlussphase noch drei Riesensitzer und so bleibt es schlussendlich beim verdienten 1:0-Auswärtssieg für Wölfnitz. Im Anschluss daran kennt der Referee in der 89. Minute kein Pardon und zeigt David Tamegger die gelbe Karte. Nach 90 Minuten kassiert Cemal Amet ebenfalls den gelben Karton.

Reinhold Kügler, Trainer der SF Rückersdorf: "Das war leider nicht unser Tag. Wir brachten die letzten 15 Prozent Einsatz und Willen nicht auf den Platz und so gewinnt man kein Spiel. "

Michael Geyer, Trainer des ASKÖ Wölfnitz: "Die erste Halbzeit war noch ausgeglichen. Dann übernahmen wir aber das Kommando und hätten sogar höher gewinnen müssen. Der Sieg geht absolut in Ordnung."

Die Besten: Keiner bzw. Sereinig, Bajric, Avbelj

 

 

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