Kabinenpredigt wirkte - Grafenstein gewinnt das Derby gegen Gurnitz knapp aber nicht unverdient

TSV Grafenstein
ASKÖ Gurnitz

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellenvierte TSV Grafenstein in der 11. Runde der Unterliga Ost auf den Tabellendreizehnten ASKÖ mexlog Gurnitz. In der letzten Begegnung konnte nach einem Unentschieden niemand den Platz als Gewinner verlassen. Gurnitz spielte in der ersten Halbzeit mutig nach Vorne, doch im zweiten Durchgang konnte Grafenstein die Parte noch drehen. 


Michael Kolbitsch trifft nach 37 Minuten

In den ersten 30 Minuten trifft keine der beiden Mannschaften ins Tor und so steht es nach einer halben Stunde noch 0:0. Michael Kolbitsch nützt in Minute 37 eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr und schließt zum 0:1 ab. Er verwertet einen Eckball vom zweiten Pfosten ins kurze Eck. Gurnitz hätte aber auch höher führen können und so gesehen hat Grafenstein Glück, dass die Partie nicht schon entschieden ist. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause. In der ersten Halbzeit zeigte der Unparteiische insgesamt fünf Mal Gelb (Andreas Theobald Poeck 23.; Daniel Matzner 23.; Matthias Vauce 31.; Manuel Ruttnig 44.; Daniel Urschitz 44.)

Der Trainer haut auf den Tisch

Abian Jose Serrano Davila zeigt in der 56. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 1:1. Nach einer Spielverlagerung überrascht Serrano den Tormann und trifft gekonnt mit dem Außenrist ins lange Eck zum umjubelten Ausgleich. In der Folge muss der Schiedsrichter innerhalb kurzer Zeit mehrmals in die Brusttasche greifen. Nach 65 Minuten wird Nico Roman Raczynski mittels gelber Karte verwarnt. In der 77. Minute holt der Schiedsrichter erneut die Karte aus der Tasche: Gelb für Daniel Kolbitsch. In weiterer Folge kann der Ball in der 80. Minute von den Gästen nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Fabian Strasser verwertet zum 2:1. Grafenstein spielt den Ball über die Abwehr, Abian Jose Serrano Davila legt quer und Fabian Strasser trifft ins leere Tor. Nach dem Schlusspfiff bejubelt der TSV Grafenstein drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den ASK Klagenfurt. Gurnitz hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen die DSG Sele Zell die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

Marcel Kuster, Abwehrchef Grafenstein: „Unsere Mannschaft startete nicht gut in die erste Halbzeit. Gurnitz hat von Beginn an Gas gegeben und ein paar Chancen vorgefunden, die unser Tormann entschärfte. Wir haben uns dagegengestemmt und versucht, das Spiel nach vorne zu verbessern. Leider gerieten wir durch ein unnötiges Tor in Rückstand, fanden weiterhin nicht ins Spiel und waren mit dem 1:0 zur Pause gut bedient. In der Pause haben wir uns eingeschworen und wollten im Derby vor heimischer Kulisse nicht untergehen. Trainer Michael Rutnig haute auf den Tisch und das zeigte Wirkung – wir sind besser aus der Kabine gekommen, waren spielerisch stärker und erzielten verdient den Ausgleich. Unsere Mannschaft war am Drücker und wollte mehr als ein Unentschieden, doch wir hatten auch zweimal Glück – Gurnitz fand im Konter noch Möglichkeiten vor, die erneut Tormann Thomas Pachernig parierte. Nach unserem Führungstreffer gab Gurnitz nicht auf und versuchte auszugleichen, doch es ist ihnen nicht gelungen und wir hatten zum Schluss noch zwei Chancen durch Serrano, um das Spiel höher zu gewinnen. Schlussendlich haben wir alles gegeben und aufgrund der zweiten Halbzeit war es ein verdienter Sieg, allerdings hätte es auch 3:0 für Gurnitz zur Pause stehen können.“

Die Besten: Thomas Pachernig (Tor), Manuel Ruttnig (Mittelfeld) bzw. Keiner

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten


Transfers Kärnten
Fußball-Tracker

Fußball-Tracker

Folge uns auf Facebook

Top Live-Ticker Reporter
Top Nachwuchs-Reporter