Im zweiten Durchgang schaltete der ASK Klagenfurt gegen St. Stefan auf Dauerfeuer

ASK Klagenfurt
SC St. Stefan

In der Unterliga Ost war am Sonntag auch der ASK Klagenfurt im Einsatz und bekam es auf eigenem Platz mit dem SC St. Stefan zu tun. Nach einem Duell beider Mannschaften sucht man in den letzten Jahren vergeblich und so stellt sich die Frage: Wer wird nach 90 Minuten das bessere Ende für sich haben? Nach einer torlosen ersten Halbzeit ging es im zweiten Durchgang so richtig zur Sache und der ASK gewann am Ende mit 5:1.

Keine Tore in Halbzeit 1

In den ersten 45 Minuten warten die Zuschauer vergeblich auf einen Treffer und müssen sich vorerst noch in Geduld üben. In der Folge muss der Schiedsrichter innerhalb kurzer Zeit mehrmals in die Brusttasche greifen. Der Unparteiische zeigt früh, dass er die Karten heute mit sich führt. Anschließend erhält Christoph Gross nach 43 Minuten die gelbe Karte. Nach 46 Minuten beendet Schiedsrichter [SCHIEDSRICHTER] Halbzeit eins und gönnt den Fans eine kurze Verschnaufpause.

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Foto: Sobe

Der ASK schießt aus allen Rohren

Nach 48 Minuten bleibt der Tormann der Gäste nur zweiter Sieger und Ziga Anzelj trifft zum 1:0. David Writzl verlängert den Ball zu Ziga Anzelj, der trocken verwertet. Danach zeigt Patrick Marzi in der 51. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 1:1. Nach Vorarbeit von Jürgen Simonitsch trifft er per Kopf zum Ausgleich für die Gäste. Niko Maric bewahrt in der 62. Minute kühlen Kopf und kann zum 2:1 einnetzen. Der ASK Klagenfurt bringt den Ball zur Mitte und Maric schiebt das Spielgerät ins Tor. In Minute 65 fasst sich Niko Maric ein Herz und verwertet überlegt zum 3:1. Mit Selbstvertrauen nach dem ersten Treffer erzielt Niko Maric mit einer Einzelaktion sein zweites Tor. Der ASK Klagenfurt nutzt nach dem Treffer die Gunst der Stunde, in der 69. Minute legt Ziga Anzelj nach. Die Heimischen kombinieren über die Seite, spielen einen Pass zur Mitte und Ziga Anzelj scherzelt den Ball zum 4:1 ins Tor. Mit seinem dritten Treffer gelingt Ziga Anzelj ein Hattrick und er stellt damit seine Torgefährlichkeit zum wiederholten Male unter Beweis. Miha Robic lupft den Ball über die Abwehr - Ziga Anzelj spielt den Tormann aus und erzielt das 5:1, was dann auch der Endstand ist. In der zweiten Halbzeit zeigte der Unparteiische insgesamt vier Mal Gelb (Lukas Lausegger 51.; Dietmar Thuller 51.; Philipp Baumgartner 55.; Zoran Vukovic 58.) Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters geht ASK Klagenfurt als Sieger vom grünen Rasen, besiegt SC St. Stefan mit 5:1. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen SV Ruden beweisen, SC St. Stefan trifft auf DSG Sele Zell und hofft auf einen Sieg.

Dietmar Thuller, Trainer ASK Klagenfurt: „St. Stefan ist unser unmittelbarer Tabellennachbar und hat in der Herbstsaison immer gute Ergebnisse abgeliefert. Wir waren gewarnt und es war für uns wie ein Endspiel. Meine Mannschaft hat den Kampf angenommen und alles umgesetzt, was wir besprochen haben. Wir haben in der ersten Halbzeit schon gute Chancen ausgelassen und in der zweiten Halbzeit auch das eine oder andere glückliche Tor erzielt.”

Die Besten: Maric, Hota, Anzelj 

Gerald Baumgartner, Trainer St. Stefan: „Es war so, wie wir es uns vorgestellt haben – eine sehr kampfbetonte Partie. Der ASK Klagenfurt ist ein Titelkandidat mit guten Einzelspielern, wir haben gut dagegengehalten und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. In der Pause haben wir besprochen, dass wir die ersten 20 Minuten überstehen müssen, doch kassierten gleich nach Wiederbeginn ein Kontertor. Nachdem wir postwendend den Ausgleich erzielten, hatten wir die Chance um in Führung zu gehen, gerieten allerdings erneut durch einen Konter in Rückstand. In weiterer Folge waren wir zu naiv und standen nicht mehr kompakt, so haben wir uns drei Tore selbst geschossen. Der Sieg der spielstarken Mannschaft war verdient, ist allerdings zu hoch ausgefallen.“

De Besten: Marzi, Zurej

 

 

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