"Scharfer" TSV Grafenstein weist den SK St. Andrä/Lav. in die Schranken

TSV Grafenstein
SK St. Andrä/Lav.

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellenzweite TSV Grafenstein in der 7. Runde der Unterliga Ost auf den Tabellenersten SK St. Andrä/Lav.. In der letzten Begegnung konnte nach einem Unentschieden niemand den Platz als Gewinner verlassen. Diesmal sahen die 350 Zuschauer ein rassiges Spiel, welches mit einem 3:2-Sieg für die Hausherren endete.


Grafenstein gibt Vollgas

Pascal Werner Bierbaumer lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance und trifft in Minute 30 zum 1:0. Der Eckball von Grafenstein wird nicht geklärt und Marcel Kuster köpfelt den Ball zu seinem Kollegen. Bierbaumer kommt alleinstehend zum Schuss und erzielt die umjubelte Führung für die Hausherren. Lukas Rutnig nützt nur 180 Sekunden später eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet zum 2:0. Der Tormann von St. Andrä scherzelt die Flanke von Fabian Strasser vor die Füße von Rutnig, der den Ball über die Linie drückt. Fabian Strasser befördert in der 38. Minute den Ball über die Linie und stellt auf 3:0. Pascal Bierbaumer spielt einen Stanglpass in den Rückraum und Strasser trifft zur vermeintlichen Vorentscheidung, nachdem er zuvor schon ein, zwei Chancen vergeben hat. In der ersten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt fünf Mal zum gelben Karton (Pascal Werner Bierbaumer 10.; Marcel Guenther Kuster 13.; Michael Eisterlehner 23.; Florian Manfred Schatz 39.; Marcel Fritzl 44.  ) Nach 45 Minuten beendet Schiedsrichter Michael Terbul Halbzeit eins und gönnt den Fans eine kurze Verschnaufpause.

St. Andrä kommt (fast) zurück

Nach 49 Minuten bleibt der Tormann der Heimischen nur zweiter Sieger und Raphael Stocker trifft zum 3:1. Er erzielt mit einem satten Schuss und unter Mithilfe der Innenstange den Anschlusstreffer. In der 90. Minute bekommt Florian Schatz die gelb-rote Karte, der SK St. Andrä/Lav. muss mit einem Spieler weniger zurecht kommen. Mario Nössler bewahrt in der 93. Minute kühlen Kopf und kann zum 3:2 einschieben. Michael Pressl spielt einen Querpass und Mario Nössler drückt den Ball im Getümmel aus einem Meter über die Linie. Aus Sicht des SK St. Andrä ist das aber nur mehr Ergebniskosmetik, denn der Ausgleich gelingt dann nicht mehr. In der zweiten Halbzeit zeigte der Unparteiische insgesamt vier Mal Gelb (Fabian Stornig 53.; Raphael Michael Stocker 85.; Florian Sebastian Egger 87.; Dominic Oraze 88.) Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters geht der TSV Grafenstein als Sieger vom grünen Rasen und besiegt den SK St. Andrä/Lav. mit 3:2. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen den SV Gallizien beweisen, der SK St. Andrä/Lav. trifft auf Wölfnitz und hofft auf einen Punktezuwachs.

Marcel Kuster, Co-Trainer Grafenstein: „Wir haben die Mannschaft vor dem Spiel so richtig scharf gemacht, weil wir wussten, was uns erwartet. St. Andrä verfügt über eine spielstarke, talentierte und junge Mannschaft, die über das gesamte Spiel Gas geben kann. Wir wollten den Spielfluss des Gegners unterbinden und ihnen die Freude am Fußball nehmen, das ist uns gelungen. Zusätzlich wollte St. Andrä aufgrund unserer robusten Spieler nicht in die Zweikämpfe gehen, was uns in die Karten spielte und so haben wir dreimal eiskalt zugeschlagen. Das 3:0 zur Pause war höchstverdient, der Gegner hatte nur eine Eckball-Chance und wir lieferten das perfekte Spiel ab. Wir wussten, dass St. Andrä nichts mehr zu verlieren hat und sie sind mit drei Stürmern in die zweite Halbzeit gegangen. Der Gegner investierte viel und hatte mehr Spielanteile, wir waren nicht mehr so giftig aufgrund der ersten Halbzeit. Wir konzentrierten uns zum Schluss auf die Defensive und haben das Spiel gut über dir Runden gebracht gegen eine gute Mannschaft aus St. Andrä.“

Die Besten: Marcel Kuster (Verteidigung), Pascal Bierbaumer (Mittelfeld), Fabio Miklautz (Mittelfeld) bzw. Keiner

 

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Gewinner der Runde

Mario Prieger vom SC Kappel  hat 1 Kiste Villacher Bier gewonnnen. Er hat bundeslandweit in Kalenderwoche 38 (Runde 7) die meisten Stimmen bei der Wahl zum Spieler der Runde erhalten. Der Gewinner möge sich bitte binnen einer Woche per E-Mail an ktn@ligaportal.at wenden, um seinen Preis einzulösen.

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