Trotz klarer Führung zittern bis zum Schluss - aber der SV Donau Klagenfurt feiert Heimsieg gegen die DSG Sele Zell

SV Donau Klagenf.
DSG Sele Zell

In der Unterliga Ost empfing der Tabellenzehnte SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht in der 9. Runde den Tabellenzwölften DSG Sele Zell. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte der SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht mit 1:0 das bessere Ende für sich, und auch diesmal setzten sich die Klagenfurter am Ende durch.


Emre Yalcin stellt auf 1:0

In Minute 24 fasst sich Emre Yalcin ein Herz und vollendet eiskalt zum 1:0. Er nimmt die Flanke von der linken Seite an und trifft aus 15 Metern zur Führung für die Heimmannschaft. Donau ist in dieser Phase kar überlegen und die Führung somit auch verdient. Nach 45 Minuten beendet Schiedsrichter Björn Wilhelmer-Zitter Halbzeit eins und gönnt den Fans eine kurze Verschnaufpause.

Am Ende wird es nochmals spannend

Emre Yalcin beweist in Minute 50 Goalgetter-Qualitäten und stellt auf 2:0. Nach einer Flanke erzielt erneut Yalcin mit dem linken Fuß das zweite Tor für die Heimischen. Dann sorgt der Spielleiter für Farbe im Spiel - Gelb für Nenad Popovic in Minute 60. In Minute 70 setzt sich Boyo Jarjue durch und kann sich als Torschütze zum 3:0 feiern lassen. Tormann Lukas Koch bringt mit einem weiten Ausschuss den Ball in den gegnerischen Strafraum, verletzt sich dabei und muss anschließend ausgewechselt werden. Boyo Jarjue nimmt einen weiten Abschlag an, prallt auf Keeper Gregor Ebner und trifft anschließend ins leere Tor. In der 81. Minute bewahrt Daniel Cumurdzic mit dem Treffer zum 3:1 Ruhe vor dem Gehäuse und trägt sich in die Torschützenliste ein. Sele Zell gelingt nach einem Eckball durch Daniel Cumurdzic der 3:1 Anschlusstreffer und macht die Partie in den letzten Minuten nocheinmal spannend. Anschließend zückt der Schiedsrichter den Karton und zeigt in der 85. Minute Dominik Merva Gelb. Nach dem Schlusspfiff bejubelt der SV Donau Klagenfurt drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen St. Michael/Lav.. Die DSG Sele Zell hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen den SV ASKÖ Ludmannsdorf die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

Raphael Thun Hohenstein, Sektionsleiter Donau: „Der Sieg geht in Ordnung, denn wir waren über die gesamte Dauer spielbestimmend und haben in der ersten Halbzeit viele Chancen liegengelassen. Zum Schluss der Partie wurde es noch brenzlig. Unser Tormann musste verletzungsbedingt ausgetauscht werden und Sele Zell machte in den letzten fünfzehn Minuten sehr viel Druck. Es war am Ende ein Kampfspiel, doch wir haben gut verteidigt und das Ergebnis über die Zeit gebracht.“

Die Besten: Emre Yalcin (Sturm), Thomas Guggenberger (Verteidigung) bzw. Gregor Ebner (Tor)

 

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