Der ASK dominiert und muss letztlich froh über einen Punkt gegen St. Andrä sein!

Im Fußball kommt es immer wieder vor, dass eine Mannschaft das Spiel über gesehen klar dominiert, viele Chancen hat und dennoch zum Schluss froh sein muss, wenigstens noch einen Punkt zu ergattern. Umgekehrt hadert die an sich dominierte aber in Front liegende Mannschaft mit dem Umstand so knapp vor Ende doch noch den Ausgleich erhalten zu haben. Der ASK Klagenfurt gegen den SK St.Andrä/Lav. war so ein Spiel.

 

Der Schlager der 9. Runde brachte dem ASK einmal Torchancen am laufenden ein. Besonders zwischen der 20. Und 40. Minute gab es Hochkaräter im Minutentakt für die Elf von Dietmar Thuller, die imstande waren den Gästen ihr Spiel aufzuzwingen. Die meisten Chancen ergaben sich nach gelungenen Vorstößen über die Seiten, die Offensivkräfte Philipp Gaggl & Matic Ahacic verjuxten aber die tollsten Möglichkeiten aus kurzer Distanz, einmal bewahrte Bernhard Nössler mit einer tollen Parade die Gäste vor einem Rückstand.

 

Wer die Tore nicht schießt….

Die ganze erste Halbzeit gab es bestenfalls Halbchancen für die Lavanttaler. Sie wurden in Fischl in ihrer eigenen Hälfte eingekesselt. Das änderte sich nun im zweiten Durchgang und bereits die erste wirklich gute Chance mündete in die Führung: Eine scharfe Ecke von Johannes Unegg köpft Mario Nössler wuchtig ins Tor von Willi Sandner und zeigte den Klagenfurtern vor wie man es macht (58.). Bereits fünf Minuten später Pech für den ASK: Der Ball verspringt sich im eigenen Strafraum und dabei Pascal Lorenz auf die Hand. Schiedsrichter Stephan Orel zeigt sofort auf den Elferpunkt, den Strafstoß verwertet Florian Schatz sicher, obwohl Sandner in der richtigen Ecke ist.

Happyend für den ASK

Den Klagenfurtern zerrann die Zeit zwischen den Fingern, sie waren weiter am Drücker konnten aber kein Kapital aus der Feld- & Chancenüberlegenheit schlagen. Im Finish tauchte dann auch Altmeister Almedin Hota im offenen Spiel immer öfters im Strafraum auf und der zeigte seinen Youngsters per Kopf wo das Tor steht (87.). Der bann war gebrochen und der ASK roch, dass noch was drin ist. Die Thuller-Truppe setzte sofort nach und kam über links wieder in Strafraumnähe, die Flanke nahm diesmal Niko Maric überlegt und gekonnt mit dem Fuß direkt ab- der Ball geht flach ins lange Eck, der späte wiewohl verdiente Ausgleich gelang somit doch noch! Maric bekam übrigens noch keine Karte in der laufenden Saison, der früher als enfant terrible geltende Mittelfeldmann blüht bei Dietmar Thuller regelrecht auf.

Stimmen zum Spiel

Dietmar Thuller (Trainer ASK): „Es war ein gutes Unterhausspiel. Angesichts des spielverlaufs muss ich natürlich noch mit dem Punkt zufrieden sein. Pauschallob für die Truppe, die nie aufgab. Auch den Gegner will ich lobend erwähnen. Eine wirklich tolle truppe mit lauter gut ausgebildeten Spielern.“

Gundolf Stocker (Trainer St. Andrä): „Natürlich ist man ein bisschen enttäuscht, wenn eine 2:0-Führung im Finish nicht hält. Aber man muss schon auch sagen, dass sich der ASK den Punkt verdient hat.“

Die Besten: Almedin Hota (IV) Niko Maric (OM) bzw. Bernhard Nössler (Tor)

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